Brisanter Titel-Showdown in der Wiener Stadtliga

In der 25. Runde steht das brisante Duell um den Titel in der Wiener Stadtliga bevor. Donaufeld trifft als souveräner Tabellenführer auf Verfolger FC Stadlau. Die Elf von Stefan Jaschke geht mit einem beruhigenden Polster von zwölf Punkten in das Spitzenspiel. Stadlau kämpft um die wohl letzte Chance, im direkten Duell noch einmal heranzukommen.


Im Spiel Erster gegen Zweiter in der Stadliga steht aber nicht nur das Sportliche im Mittelpunkt. folgten Sticheleien von Seiten der Stadlauer. "Vom Gegner sind Giftpfeile auf uns geflogen. Da waren ein paar unschöne Szenen dabei, wo sich der Gegner über einen Fehlpfiff des Schiedsrichters, der zu einem Elfer geführt hat, beklagt hat. Die Entscheidung war anhand der Fernsehbilder nachweislich richtig. Der Gegner hat Stimmung gegen uns gemacht. Der Platzsprecher hat unsere Mannschaft provoziert", erinnert sich Donaufeld-Coach Stefan Jaschke im "Heute.at"-Talk.

Erfreulich dabei war, dass das Spiel zumindest gewonnen werden konnte. Auch diesmal soll die Wahrheit auf dem Platz liegen, mit einem erneuten Sieg wäre aber auch etwas Genugtuung für den Donaufeld-Coach dabei: "Rache nehmen wollen wir nicht, wir haben das Spiel ja gewonnen. Wir wollen die Antwort auf dem Platz geben." 

"Kein großes Spektakel erwarten"

Stefan Jaschke weiß um die Bedeutung des Spiels, stellt seine Mannschaft aber wie bei jedem anderen Spiel ein. "Wir wollen immer gewinnen, spielen immer auf Sieg. Es spielt aber Erster gegen Zweiter, da kann man nicht immer das große Spektakel erwarten. Wir wollen aber mit Offensivfußball punkten." Auch die Heimbilanz in Donaufeld stimmt Jaschke positiv: "Wir haben erst zwei Punkte daheim abgegeben."

Jaschke weiß aber auch, dass sein Team sich zuletzt schwer getan hat, gegen Post verlor, sich gegen Team Wr. Linien lange plagen musste. "Der Sieg letzte Woche war nicht unwichtig für uns. Das Team hat ein 0:2 aufgeholt, hat Moral gezeigt und große Qualität bewiesen." Dass das Spiel aber kein Selbstläufer wird, ist Jaschke auch klar: "Wir haben einen beruhigenden Vorsprung von zwölf Punkten, aber es wird brisant." Trotzdem freut sich der Donaufeld-Coach auf das Spiel und die erwartete Volksfeststimmung: "Es haben sich viele Zuschauer angesagt, wir erwarten 1.000 Leute."

Abstiegsentscheidung spitzt sich zu

Nachdem die Vienna die Lizent nicht zugesprochen bekam und dadurch in die Regionalliga absteigen müssen, reißt die "Erste" auch die U23 der Döblinger mit. Zwischen der Kampfmannschaft und der Reserve muss in Wien eine Liga Abstand sein. Die Vienna Amateure sind damit einer der beiden Absteiger in die neu formierte zweite Landesliga. NAC und Simmering kämpfen nun um den Klassenerhalt. Sportlich sind beide Teams zwar auf den letzten beiden Plätzen einzementiert, die Vienna macht es allerdings möblich, dass sich ein Team oben hält.

Im direkten Duell setzten sich die Kicker von der "Had" durch, liegen drei Punkte vor den Nußdorfern. Diese müssen zum zuletzt wiedererstarkten Post SV. Simmering empfängt den FavAC. Im Duell um den dritten Platz hat aktuell Ostbahn XI die Nase vorne, liegt punktegleich vor Gerasdorf/Stammersdorf und lediglich einen Punkt vor Admira Technopool. Die Ostbahner müssen zu Austria XIII, Gerasdorf muss zu Donau und Admira Technopool empfängt Mannswörth.

Spielplan der 25. Runde der Wiener Stadtliga

Samstag, 10. Mai 2014

First Vienna FC Amateure - SV Gerasdorf 14.00 Uhr

1. Simmeringer SC - FavAC 15.30 Uhr

Austria XIII - Ostbahn XI 16.00 Uhr

Post SV - NAC 16.00 Uhr

Admira Technopool - SC Mannswörth 16.00 Uhr

Sonntag, 11. Mai 2014

SR Donaufeld - FC Stadlau 10.15 Uhr

SC Wienerberg - Team Wiener Linien 11.10

SV Donau - SV Gerasdorf/Stammersdorf 15.00 Uhr
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