Brit-Superstars beenden Olympische Spiele

Die XXX. Olympischen Sommerspiele in London sind am Sonntag mit einem Feuerwerk britischer Musik zu Ende gegangen. Unter dem Titel "A Symphony of British Music" hat Gestalter und Kreativdirektor Kim Gavin in einer rund dreistündigen Show alles in das Olympia-Stadion gezaubert, was London, die Briten, deren Musik und Kultur ausmacht.

Die Olympischen Sommerspiele in London gingen am Sonntag mit einem Feuerwerk britischer Musik zu Ende: Unter dem Titel "A Symphony of British Music" hat Gestalter und Kreativdirektor Kim Gavin in einer rund dreistündigen Show alles in das Olympia-Stadion gezaubert, was London, die Briten, deren Musik und Kultur ausmacht.

Die Zeremonie wurde um Punkt 21 Uhr von Big Ben "eingeläutet". Nachbildungen dieses und auch anderer Londoner Wahrzeichen wie London Eye, die St. Paul's Kathedrale und die Tower Bridge waren im Innenraum des Stadions aufgebaut worden. Das von zahlreichen namhaften Künstlern und mehr als 3.500 weiteren Mitwirkenden gestaltete Programm begann mit einem Schnelldurchlauf durch einen Londoner Tag.

Street Party

Nachdem vor knapp 80.000 Zuschauern die "Rush Hour" überstanden war, betraten Prinz Harry als Vertreter des britischen Königshauses und Rogge die "Royal Box". Bei einer typisch britischen "Streetparty" sorgten Madness, die Pet Shop Boys und One Direction für Stimmung. Als letztlich der Abend des simulierten Tages hereinbrach, stimmten Ray Davies und Emile Sande je einen ihrer Hits an.

Bevor die Flamme erlosch, hatten ein Großteil der bekanntesten britischen Musiker die Bühne beschallt:   George Michael rockte die Bühne mit seinem Hit "Freedom" und der Comeback-Single "White Light", als wäre es sein eigenes Konzert, Annie Lennox schwebte gar als Walküre im Holzschiff ein und die Kaiser Chiefs zollten ihren Vorbildern von The Who Tribut.

Spice Up Your Career

Zwar wurde im Vorfeld viel gemunkelt, die wiedervereinigten Spice Girls sorgten dennoch für offene Münder: Auf Autodächern stehend fetzten sie zu "Wannabe" und "Spice Up Your Life" durchs Stadion. Weniger begeistert und etwas hölzern wirkte Victoria "Posh" Beckham, die als einzige nach dem Ende der Girl Group eine Karriere als Designerin vorweisen kann - und die darob stets eine Reunion verhinderte.

Brian May und Roger Taylor von Queen zeigten in bombastischer Lichterkulisse einmal mehr, wie schmerzlich der Verlust von Freddie Mercury immer noch lastet. Auch Beatle John Lennon durfte via Leinwand singen.

Neben Musikern durften sich auch die erfolgreichsten britischen Models präsentieren: Kate Moss, Naomi Campbell, Stella Tenannt und Co. machten die Union Jack-Bühne zum Laufsteg.

The Who ein Medley beendeten schließlich die Olympischen Spiele mit einem Medley ihrer größten Hits vor 80.000 Zusehern.

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