Brutalo-Attacke von Ibrahimovic an Alaba

Bild: Hans Punz (AP)
Es war eine der Schlüsselszenen im EM-Qualimatch Österreich gegen Schweden, als beim Stand von 1:1 Elche-Superstar Zlatan Ibrahimovic sich einen Ausrutscher erlaubte und Torschütze David Alaba böse Schulter und Ellenbogen ins Gesicht drückte. Statt mit Rot vom Platz zu fliegen, durfte der Edelkicker weiter spielen. Große spielerische Szenen sah man von ihm aber zum Glück eh nicht mehr.
, als beim Stand von 1:1 Elche-Superstar Zlatan Ibrahimovic sich einen Ausrutscher erlaubte und Torschütze David Alaba böse Schulter und Ellenbogen ins Gesicht drückte. Statt mit Rot vom Platz zu fliegen, durfte der Edelkicker weiter spielen. Große spielerische Szenen sah man von ihm aber zum Glück eh nicht mehr.

Zlatan Ibrahimovic, der Superstar von Paris Saint-Germain, verpasste David Alaba hinter dem Rücken des tschechischen Schiedsrichters Pavel Kralovec in der ersten Spielhälfte einen Ellenbogencheck und kam ungestraft davon.

Kurz darauf holte sich Ibrahimovic, der eigentlich nicht mehr am Feld sein hätte dürfen, aber zumindest die gelbe Karte nach einem Foul an Martin Harnik ab (22.). Die Aufregung bei den Österreichrn war in beiden Fällen groß. Der Unparteiische hatte sich für einen Kniefall vor dem Superstar entschieden.

Star-Bonus

"Normalerweise hätte er eine rote Karte bekommen müssen, aber der Schiri hat Angst gehabt. Wir dürfen uns aber nicht auf den Schiedsrichter ausreden, denn wir haben unsere Chancen nicht genützt", meinte Aleksandar Dragovic, der mit Ibrahimovic "ein gutes Verhältnis über die 90 Minuten" hatte. "Ich habe ein bisschen mit ihm gequatscht." Ähnlich sah es auch Zlatko Junuzovic, der von einem Star-Bonus für Ibrahimovic sprach. Alaba selbst wollte sich nicht äußern.

Teamchef Marcel Koller meinte zu der Szene: "Ich habe es im Fernsehen gesehen. Man sieht nicht genau was Zlatan macht, aber Davids Kopf geht nach hinten, was er normal nicht macht, also muss etwas passiert sein."

Ibrahimovic sieht's locker

"Ich gehöre mindestens 40 Spiele gesperrt", meinte der schwedische Stürmer nach der Partie sarkastisch und legte nach. "Ich habe nur den Ball abgedeckt. Er ist 1,50 oder 1,60 Meter groß, ich bin zwei Meter. Natürlich kann er da in meinen Ellbogen laufen."

"Über weite Strecken dominierend"

Das Match endete 1:1, beide Teams starteten mit einem Punkt in die EM-Quali. Ob Österreich das spielerische Übergewicht und das Chancenplus mit einem Ibrahimovic unter der Dusche in einen Sieg hätte münzen können, kann freilich im Nachhinein nicht beantwortet werden.

Alaba sagte nach dem Match nur, dass "der Gegentreffer zu verhindern war." Österreich war ", hatte gute Chancen und hätte mehr daraus machen können."

"Gegentor darf man nicht kriegen"

Junuzovic wollte sich dann auch nur noch zum Match äußern: "Das Gegentor darf man nicht so einfach kriegen. Das war eine der wenigen Chancen, die sie hatten. Sonst war es schwer gegen sie zu spielen, weil sie sehr tief standen. Die Enttäuschung ist jetzt da, weil wir kein zweites Tor gemacht haben."

Und Zlatan Ibrahimovic selbst lachte sich ins Fäustchen, rechnet aber mit einer sehr engen Entscheidung in der Gruppe. "Österreich hat es uns sehr schwer gemacht. Die Gruppe ist sicher offen, jeder Punkt ist daher wichtig."

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