Fast 30 Jahre nach dem Tod von Prinzessin Diana (†36) sorgt ein neues Buch für royalen Wirbel. Ihr Bruder Charles Spencer (61) beschreibt darin einen bislang unbekannten Konflikt mit dem heutigen König Charles III. (77) in den Tagen vor Dianas Beerdigung, und die Vorwürfe wiegen schwer.
Im Zentrum des Streits stand die Frage, ob Prinz William (44) und Prinz Harry (42), damals erst 15 und 12 Jahre alt, hinter dem Sarg ihrer Mutter durch London laufen sollten. Spencer war strikt dagegen, seine Schwester hätte eine solche öffentliche Belastung für ihre Söhne niemals gewollt, ist er überzeugt.
Als er seine Bedenken einem Hofmitarbeiter mitteilte, soll ihn der damalige Prinz Charles daraufhin persönlich angerufen haben. Laut Spencers Schilderung führte Charles ins Feld, selbst als junger Mann hinter dem Sarg seines Großonkels Lord Mountbatten hergelaufen zu sein, worauf Spencer entgegnete, Charles sei damals immerhin bereits 30 gewesen.
Das Telefonat soll komplett eskaliert sein: Spencer beschreibt, förmlich mit aufgestauter Verachtung für Diana konfrontiert worden zu sein. Sein Fazit am Ende des Gesprächs: "Ich kann nicht glauben, dass du das gerade gesagt hast." Dann legte er auf.
Am Ende gingen William und Harry, gemeinsam mit ihrem Vater, ihrem Großvater Prinz Philip und Spencer selbst hinter dem Sarg zur Westminster Abbey. William hatte 2017 in einer BBC-Doku erklärt, es sei eine gemeinsame Familienentscheidung gewesen, Spencers Version zeichnet nun ein deutlich konfliktreicheres Bild.