Einen Tag nach der Freilassung des Buckelwals Timmy in die Nordsee fehlt weiterhin jede Spur vom Tier. Der Peilsender, der seine Wanderung verfolgen sollte, funktioniert offenbar nicht. Ein Techniker aus den USA arbeitet derzeit daran, das Problem zu beheben.
Das Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern hatte zuvor bemängelt, dass bisher keine Positionsdaten des Peilsenders übermittelt wurden. Auch das Rettungsteam kann derzeit nicht feststellen, in welche Richtung Timmy schwimmt.
Wie "watson.ch" berichtet, sendet der Tracker zumindest Timmys Vitalwerte, sobald der Wal an der Wasseroberfläche ist. Karin Walter-Mommert, eine Unterstützerin der Rettungsaktion, erklärte gegenüber der "Bild": "Es ist alles im grünen Bereich. Wenn das die nächsten 14 Tage so weitergeht, sind wir glücklich."
Die ersten zwei Wochen nach der Freilassung gelten als entscheidende Zeit. Übersteht Timmy diese Phase, stehen die Chancen für sein Überleben gut. Der Gesundheitszustand des Wals hatte sich nach der Strandung und der anschließenden Rettung zunächst verschlechtert.