Der als "Timmy" bekannt gewordene Buckelwal hat es nicht geschafft. Zwei Wochen nach seinem Transport Richtung Nordsee wurde das Tier tot vor der dänischen Insel Anholt im flachen Wasser treibend entdeckt.
Die dänischen Behörden haben nun angekündigt, den Kadaver bergen und obduzieren zu lassen. Damit soll die Todesursache des Meeressäugers ermittelt werden.
Wie spektrum.de berichtet, liegt der tote Wal an einem gut besuchten Strand und würde dort Badegäste und Einheimische voraussichtlich stark stören. "Derzeit wird an einer Lösung gearbeitet, die es gleichzeitig ermöglicht, eine Obduktion durchzuführen und wertvolle wissenschaftliche Proben für Forschungszwecke zu sichern", so Jane Hansen von der dänischen Umweltbehörde.
Die Obduktion und die Probeentnahme sollen von dänischen Forschern und Tierärzten durchgeführt werden. Dabei stehen die dänischen Behörden in engem Austausch mit deutschen Behörden und Forschungseinrichtungen.
Der etwa 13,5 Meter lange Buckelwal war Ende März erstmals auf einer Sandbank bei Lübeck entdeckt worden. Das gestrandete und geschwächte Tier wurde vor mehr als zwei Wochen von einer privaten Initiative zur Nordsee transportiert – doch die aufwendige Rettungsaktion blieb letztlich erfolglos.
Die Bergung des Kadavers ist laut Angaben für die kommende Woche geplant. Der am Tier angebrachte Tracker wurde bereits sichergestellt.