Auch wenn die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen wurden und die Gewebeproben des toten Buckelwals vor der Küste Dänemarks erst ins Labor kommen, werden die Sorgen, dass es sich um Wal "Timmy" handelt, immer lauter. Der Zeitraum, die Örtlichkeit, die Größe sowie die Hautschäden des toten Wals würden leider zu dem geretteten Buckelwal der Ostsee passen.
- Ein ungefähr 12 Tonnen schwerer Buckelwal, saß Wochen im flachen Wasser der Ostsee vor der Insel Poel (Mecklenburg-Vorpommern) fest.
- Nach wochenlangen Diskussionen ob man den Wal retten oder lieber sterben lassen sollte und privaten Rettungsinitiativen wurde Timmy in eine schwimmende Konstruktion, eine sogenannte "Barge", gebracht und Richtung Nordsee transportiert.
- Der Wal wurde Ende April/Anfang Mai 2026 im Skagerrak (Verbindung Nordsee/Ostsee) aus der Vorrichtung entlassen.
- Ein angebrachter Peilsender sendet seit Wochen keine Signale mehr und es besteht die große Befürchtung, dass der Wal nicht überlebt hat.
Das größte Indiz für den "toten Timmy" sind tatsächlich die Hautschäden des Buckelwals vor Dänemark, denn auch dieser soll unter der sogenannten "Fresh Water Skin Disease" gelitten haben. Durch den niedrigen Salzgehalt in der Ostsee war "Timmys" Haut nicht nur von der Sonne gezeichnet, sondern auch mit Schuppen- und Blasenbildung geschlagen.
Laut Experten aus Deutschland, sowie auch Dänemark möchte man zwar die Ergebnisse der Gewebeprobe abwarten, ist sich aber einig und fast sicher, dass es sich um den geretteten Buckelwal handeln wird.