Nach einer Anzeige wurden Tierschützer des Vereins "Adamhof Leibnitz" zu einem Haus in Unterjahring gerufen. Der Einsatz war für den Tierschutzverein und das Veterinärreferat Leibnitz besonders belastend, wie in einer Aussendung berichtet wurde.
Zuerst war von rund 25 Kleintieren wie Meerschweinchen und Kaninchen die Rede. Doch vor Ort zeigte sich ein viel schlimmeres Bild und etwa 250 tote, verweste und halb tote Kleintiere wurden gefunden.
Die Tiere hatten kaum oder gar kein Futter und Wasser. Sie waren auf engstem Raum zusammengepfercht. Die meisten Tiere waren laut den Tierschützern in einem erbärmlichen Zustand – verwahrlost, verletzt und krank. Viele wiesen schwere Verletzungen auf, die durch Revierkämpfe und gegenseitiges Anbeißen im Überlebenskampf entstanden sind. Auch mehrere tote Tiere wurden gefunden.
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Im Haus lagen Katzenkadaver, im Garten entdeckten die Helfer eine richtige "Kadaversammelstelle". Dort gab es auch Grabstellen für verstorbene Tiere – "ein weiteres bedrückendes Zeichen für das jahrelange Ausmaß dieser Haltung", wie in der Aussendung steht.
Die Tierschützer bargen gemeinsam mit der Veterinärbehörde Leibnitz die Tiere. Unter den geretteten Katzen waren trächtige Mutterkatzen, unkastrierte Kater und Katzenbabys. Leider konnten nicht mehr alle Jungtiere lebend gefunden werden. Die Katzen sind jetzt im Tierheim Adamhof untergebracht, die Kleintiere wurden ins Tierheim "Purzel und Vicky" nach Vasoldsberg gebracht. In den nächsten Tagen und Wochen werden die Tiere umfangreich tierärztlich behandelt werden müssen.