Timmy-Tierärztin Dr. Kirsten Tönnies kommt nicht aus den Schlagzeilen. Wieder ist sie es, die scharfe Kritik an den Umständen der Rettungsaktion per Lastkahn "Fortuna B" äußert. Diesmal geht es aber auch konkret um ihre eigenen Erfahrungen.
Wie sie der "Bild" erzählt, habe ihr der Kapitän jegliche Gespräche verweigert und schließlich sogar mit dem Arrest gedroht. "Die letzten anderthalb, zwei Tage war es wirklich mulmig für mich auf dem Schiff. Die Situation war wirklich unangenehm. Ich war völlig allein am Ende, isoliert", so Tönnies.
Aber auch die Tierärztin selbst steht in der Kritik. Ihr sei demnach immer wieder vorgeworfen worden, Informationen nach außen zu tragen. Tönnies erklärt, sie habe immer nur intern ihre Ablehnung über gewisse Vorgänge an Bord geäußert. Sie beschuldigt das Team, diese Themen dann weiterzutragen zu haben.
Dieses soll sich auch immer wieder abfällig geäußert haben. Als Timmy endlich frei war, zitiert sie ein Crewmitglied mit dem Satz: "Endlich, das Mistviech ist jetzt weg." Tönnies zu den Umständen der Freilassung: "Es ist eine unfassbare Frechheit, was hier abgeht."