Buffon warnt: "Monaco ist ein Gegner wie Barcelona"

Juves Kult-Goalie Gianluigi Buffon ist sich sicher: Trotz des 2:0-Hinspiel-Erfolges steht der "Alten Dame" im Rückspiel gegen Monaco ein hartes Stück Arbeit bevor.

Es ist ein Duell der krassen Gegensätze heute Abend im Halfbfinale der Champions League in Turin. Auf der einen Seite Juventus - eine Truppe voller alter Haudegen, angeführt vom mittlerweile 39-jährigen Torhüter Gianluigi Buffon. Auf der andere Seite die Überraschungsmannschaft AS Monaco, die vor jugendlichem Elan nur so strotzt und auf Tore ihres 18-jährigen Überfliegers Kylian Mbappe (24 Pflichtspieltore in dieser Saison) setzt.

Die erste Runde im Generationen-Duell entschieden die Routiniers aus Turin im Fürstentum mit 2:0 für sich. Der 90-Millionen-Euro-Stürmer Gonzalo Higuain glänzte dabei mit einem Doppelpack, zudem bissen sich Monacos junge Wilde am italienischen Abwehrbeton die Zähne aus.

Champions-League-Titel fehlt Buffon noch

Doch Buffon will von einer Vorentscheidung noch nichts wissen. "Wir haben viel Respekt vor ihnen. Sie sind eine starke und spritzige Mannschaft, die einen positiven Fußball spielt", lobt er den Gegner. "Wenn wir ins Finale wollen, müssen wir eine Mannschaft überwinden, die in fußballerischer Hinsicht mindestens so knifflig wird wie Barcelona."

Dabei wird es einmal mehr auf seine Künste zwischen den Pfosten ankommen. Seit 621 Minuten musste er in der Königsklasse jetzt nicht mehr hinter sich greifen, mit seinem 150. Spiel in einem UEFA-Klubbewerb feiert er heute ein ganz besonderes Jubiläum. Buffon ist jetzt heiß auf den Triumph in der Champions League, den einzigen Titel, den er in seiner imposanten Karriere bis jetzt noch verpasst hat.

Monaco will Juve mit frühem Tor nervös machen



"Es würde mir so viel bedeuten, wenn wir es schaffen. Neben dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2006 wäre es mein größter Erfolg", gesteht Buffon im Interview auf der Website der UEFA. "Und das am Ende eines so langen Weges, der mit Wagemut, Hartnäckigkeit und harter Arbeit gepflastert war."

Die Monegassen geben sich aber noch längst nicht geschlagen. "Wir müssen zuversichtlich bleiben. Wenn wir zu Beginn des Spiels treffen, könnte das alles ändern", erklärt Trainer Leonardo Jardim.

Die Statistik spricht aber gegen sie: Noch nie in der Geschichte der Königsklasse hat ein Team den Aufstieg geschafft, das zuvor das Heimspiel mit zwei Toren Unterschied verloren hat. Aber wie heißt es so treffend: Es gibt immer ein erstes Mal...

(AK)

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