Schon vor dem Auftritt lag spürbare Spannung in der Wiener Stadthalle. Viele fragten sich: Wird es Buh-Rufe geben?
Die Antwort nach der ersten Probe: Gar nicht. Im Gegenteil. Als Noam Bettan die Bühne betrat, bekam er zunächst sogar überraschend viel Applaus vom Publikum.
Seine Performance wirkte extrem professionell, gesanglich lieferte der Israeli nahezu fehlerfrei ab.
Am Ende fiel der Jubel zwar etwas verhaltener aus als bei manchen Favoriten des Abends – negative Reaktionen blieben aber dennoch komplett aus.
Bei der Eröffnung des Euro-Village am Rathausplatz waren im Vorfeld vereinzelt provokante Reaktionen aus Publikum wahrnehmbar. Einige Fans trugen etwa demonstrativ Spanien-Shirts. Wirklich laut oder aggressiv wurde es in der Halle aber nie.
Noam Bettan selbst übte im Vorfeld schon mit gezielten Buh-Rufen aus dem Publikum. Nun dürfte klar sein: Das war gar nicht notwendig.
Auffällig blieb allerdings die enorme Sicherheitspräsenz rund um den israelischen Sänger. Sicherheitskräfte und Polizei verfolgten praktisch jeden Schritt rund um den Auftritt ganz genau.