Bullen-Coach Marsch lässt ORF-Mann Pariasek auflaufen

Salzburg-Coach Jesse Marsch lässt Rainer Pariasek auflaufen.
Salzburg-Coach Jesse Marsch lässt Rainer Pariasek auflaufen.Gepa
Red Bull Salzburg hat sich am Samstagabend den dritten Cup-Titel in Folge gesichert, den LASK in einer umkämpften Partie mit 3:0 geschlagen

Die Begegnung im Klagenfurter Wörthersee-Stadion war über weite Strecken vom harten Kampf der beiden Teams dominiert worden. Fußball-Feinspitze kamen nicht auf ihre Kosten. 

Das hatte offenbar auch ORF-Mann Rainer Pariasek, der den Fußball-Abend im Studio moderiert hatte, gestört. Nach dem Spiel fragte der TV-Mann den Salzburger Coach Jesse Marsch: "Warum hat man so viel mit hohen Bällen agiert und nicht versucht, die spielerischen Lösungen zu finden?" 

"Hast du schon ein LASK-Salzburg-Spiel gesehen?"

Marsch konnte daraufhin nur schmunzeln. "Hast du schon ein LASK-Salzburg-Spiel gesehen in der Vergangenheit?", hatte der 47-Jährige den ORF-Moderator auflaufen lassen. "Das ist fast kein Fußballspiel, es ist nur Kämpfen, Laufen und gegen den Ball arbeiten. Jede Aktion hat eine Bedeutung. Wir haben so viel Respekt vor dem LASK, Duelle mit ihnen haben uns besser gemacht", lobte der künftige Leipzig-Coach den Gegner. 

Als Schlüssel zum Sieg bezeichnete der Bullen-Coach den Führungstreffer durch Mergim Berisha, der unmittelbar vor der Halbzeitpause – also zu einem perfekten Zeitpunkt – gefallen war. "Das war ganz wichtig. Wir haben dann gewusst, dass wir mehr und mehr Chancen kriegen, wir mit unserer Power kommen können. Wir haben das ganze Spiel sehr gut gespielt, ich freue mich so sehr für die Jungs", jubelte Marsch. 

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FC Red Bull SalzburgLASK Linz

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