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Bullen in Albanien: Darf Stefan Stangl erstmals rich...

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:27

Statt 5:0 mit Rapid gegen Ried, ging der Ex-Grüne Stefan Stangl mit Red Bull Salzburg in Graz baden. Oder besser gesagt seine Kollegen, denn Stangl - bei Rapid noch große Stütze - durfte in Salzburg bislang nur im Cup ran. Das könnte sich Dienstagabend in Albanien ändern. Denn Trainer Oscar Garcia kündigte drei Tage nach dem Fehlstart in die Meisterschaft beim krassen Außenseiter Partizani Tirana Änderungen an.

Statt baden. Oder besser gesagt seine Kollegen, denn Stangl - bei Rapid noch große Stütze - durfte in Salzburg bislang nur im Cup ran. Das könnte sich Dienstagabend in Albanien ändern. Denn Trainer Oscar Garcia kündigte drei Tage nach dem Fehlstart in die Meisterschaft beim krassen Außenseiter Partizani Tirana Änderungen an.

"Jede Mannschaft, die es so weit schafft, hat entsprechende Qualität und ist ein gefährlicher Gegner", sagte Oscar Garcia vor dem Match. Der Spanier erlebte am Samstag in Graz die höchste Niederlage seiner Salzburger Karriere. "Wir wissen um ihre Qualitäten, auch weil wir sie unter anderem beim Spiel gegen Ferencvaros beobachtet haben. Sie sind ein sehr aggressives, defensivstarkes Team, das gute Konter spielt."

Angesichts des großen Kaders darf mit Spannung erwartet werden, wen Garcia im 12.000er-Oval von Elbasan bei 30 Grad Celsius aufbietet. Keiner seiner Spieler hat jedes der bisher vier Saisonpflichtspiele von Beginn an absolviert, selbst der bis Samstag stets in der Startelf gestandene Mittelfeldmann Bernardo verfolgte bei Sturm das Geschehen von der Bank aus.

Wanderson wartet auf das "Go"

Mit Außenverteidiger Stefan Stangl und dem Mittelfeldakteur Marc Rzatkowski nahm Garcia erstmals in der CL-Quali zwei Neuzugänge mit, die bisher nur im Cup zum Einsatz kamen. Gerade der Ex-Rapidler Srangl war mit viel größeren Hoffnungen zu Red Bull gewechselt. Denn bei Rapid war er in der letzten Saison einer der absoluten Leistungsträger.

Flügelstürmer Wanderson, bis Sommer in Diensten des spanischen Absteigers Getafe, trat zwar den Flug nach Tirana an, hat aber nach wie vor keine Spielberechtigung. Das Salzburger Ansuchen bei der FIFA um eine provisorische Spielgenehmigung läuft, die dem spanischen Verband von der FIFA gesetzte Frist für eine Stellungnahme endete Montagabend.

"Wachrüttler zum richtigen Zeitpunkt"

So oder so dürfen die Bullen bei Partizani keine Leistung wie in Graz zeigen. Auch wenn dann in einer Woche noch das Heimspiel wartet, könnte es sonst dennoch eng werden. "Wir müssen 110 Prozent geben, wenn wir auch Auswärtstore machen wollen", sagte deshalb ÖFB-Jungstar Valentino Lazaro. Mittelfeldmann Konrad Laimer ist überzeugt, dass man die richtigen Lehren aus dem 1:3 bei Sturm gezogen hat: "Das war für uns ein Wachrüttler zum richtigen Zeitpunkt."

Für die Albaner dürfte der Traum vom Play-off nach Salzburgs Ausrutscher neue Nahrung erhalten haben. Schon der überraschende Aufstieg gegen Ferencvaros Budapest im Elferschießen war für den 1946 gegründeten Club aus der Hauptstadt ein historischer Erfolg. Denn mit Ausnahme der Jahre 1971 bzw. 2005 war in der ersten Europacup-Runde stets Endstation. In der aktuellen CL-Quali ist der Vizemeister nur vertreten, weil Serienchampion Skenderbeu Korca wegen Spielmanipulationen ausgeschlossen wurde.

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