Bundesliga: Geisterspiele als letzte Maßnahme

Die österreichische Bundesregierung hat am Dienstag umfangreiche Maßnahmen im Kampf gegen den Coronavirus bekannt gegeben. Betroffen ist auch die Bundesliga.
Alle Sportveranstaltungen in Österreich mit mehr als 500 Zuschauern im Freien und 100 Zuschauern in Hallen werden bis April untersagt. Betroffen ist damit jedes einzelne Spiel der Bundesliga, die am Wochenende in die Play-offs startet.

Die Bundesliga möchte allerdings zunächst die Inhalte des Erlasses abwarten, bevor Entscheidungen getroffen werden, erklärte die Liga in einer ersten Stellungnahme. Die vorbereiteten Szenarien werden besprochen. Es soll so rasch wie möglich eine Entscheidung getroffen werden.



CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Wir werden sämtliche Möglichkeiten ausschöpfen und Geisterspiele erst in Betracht ziehen, wenn es keine anderen Möglichkeiten mehr gibt", so Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer.

"Natürlich sehen wir alle am liebsten stimmungsvolle Spiele mit vielen Zuschauern, erleben aber gerade eine Ausnahmesituation im ganzen Land. Wir vertrauen voll und ganz den zuständigen Experten und setzen die Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung selbstverständlich um", erklärte Ebenbauer weiter.



"Wie andere Veranstalter sind diese Maßnahmen für uns und unsere Klubs mit massiven organisatorischen und finanziellen Herausforderungen verbunden. Da geht es um fehlende Einnahmen aus Ticketing, Gastronomie, Merchandising und die gesamte Wertschöpfungskette wie Dienstleister und Sponsoren", erklärte der Bundesliga-Vorstand die Auswirkungen.

Es scheint, als würden die anstehenden ersten Sjpieltage des Play-offs verschoben werden.



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