Rapid kassiert 1:2-Pleite gegen Leader Sturm Graz

Rapid Wien kassierte im Heimspiel gegen Sturm Graz die zweite Saisonniederlage. Sturm Graz behält die Weiße Weste an.

Rapid Wien schlittert in die nächste Krise. Gegen Tabellenführer Sturm Graz setzte es eine 1:2-Heimniederlage. Für Sturm trafen Ex-Rapidler Alar und Röcher. Der Anschlusstreffer durch Auer war zu wenig für die Hütteldorfer.

Rapid-Trainer Goran Djuricin überraschte mit frischen Kräften in der ersten Elf. Ehrenkapitän Steffen Hofmann durfte von Beginn an ran, ebenso wie Giorgi Kvilitaia und Boli Bolingoli, diesmal auf der offensiven Außenbahn. Sturm trat mit der eingespielten Elf der letzten Wochen in Wien-Hütteldorf an.

Rapid dominierte die Anfangsphase, ohne aber wirklich gefährlich zu werden. Die erste Chance hatten die Grün-Weißen nach einer Co-Produktion zwischen Steffen Hofmann und Louis Schaub, aber Schlussmann Jörg Siebenhandl konnte klären.

Alar trifft gegen Ex-Klub

In der 17. Minute leistete sich Kvilitaia einen verhängnisvollen Fehlpass. Sturm schaltete blitzschnell um und im Konter traf Alar eiskalt zum 1:0 für die Gäste. Nach dem Gegentreffer ließ Rapid stark nach und hatte Glück, dass in der 27. Minute nicht schon wieder ein Ex-Rapidler traf. Philipp Huspek scheiterte aber nach schönem Stanglpass an Tormann Richard Strebinger.

Bis zur Pause passierte im Westen Wiens nicht mehr viel, ein paar harte Zweikämpfe waren das höchste der Gefühle. Rapids Offensive kam nicht in die Gänge, Sturm spielte die Konter nicht konsequent zu Ende.

Mit der Hereinnahme von Joelinton, er kam für Kvilitaia, wollte Djuricin für mehr Schwung sorgen, den brachte aber Sturm mit aus der Kabine. Huspek hatte zwei gute Chancen auf das 2:0. In der 53. Minute war es dann aber soweit. Hierländer tanzte Schrammel aus, der sehr schlecht aussah, Röcher hatte auch keine Gegenwehr in der Mitte und köpfte unbedrängt ein, obwohl der Ball lange in der Luft war.

Auer-Tor zu wenig für Rapid

Nach einer Stunde wurde es erstmals richtig laut im Allianz Stadion. Joelinton setzte sich sensationell an der Cornerfahne durch und bediente in der Mitte Auer, der den Ball über die Linie drückte. Das Tor erweckte die Grün-Weißen wieder zum Leben.

Comebacker Philipp Schobesberger machte ordentlich Wirbel und bereitete der Sturm-Defensive Probleme. Die Rapid-Angriffe blieben allerdings zu ungenau, somit blieb es bei der 1:2-Heimniederlage der Grün-Weißen. Diese hätte Louis Schaub verhindern können, doch er traf in der Nachspielzeit aus einem Meter das leere Tor nicht, zuvor wurde bereits auf Abseits entschieden.

Damit hat Rapid in fünf Runden bereits einen Rückstand von zehn Punkten auf die Tabellenspitze aufgerissen. Das erinnert stark an die vergangene Seuchensaison, wo erst knapp vor Schluss der Klassenerhalt gesichert wurde.

(Heute Sport)

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