Bundesliga-Trainer sehen Salzburg in Favoritenrolle

Bild: GEPA pictures

Am Samstag startet die Bundesliga-Saison 2014/15. Salzburg ist für zehn Trainer der Spitzenklubs erneut Top-Favorit auf den Titel. Erfahren Sie außerdem, welche Ziele sich die Vereine für das neue Spieljahr gesteckt haben.

. Salzburg ist für zehn Trainer der Spitzenklubs erneut Top-Favorit auf den Titel. Erfahren Sie außerdem, welche Ziele sich die Vereine für das neue Spieljahr gesteckt haben.

Wenig überraschend schieben alle Coaches die Favoritenrolle den Salzburgern zu. "Alles andere als Salzburg wäre ein Wunder. Sie haben die besten Spieler, aber auch die finanziellen Möglichkeiten. Mit dem Geld, mit dem sie heuer neue Spieler dazugeholt haben, können wir zwei Jahre unser Budget bestreiten", meinte WAC-Trainer Didi Kühbauer im Gespräch mit der "APA".

"Aber es wird, denke ich, nicht so ein Durchmarsch werden wie in der vergangenen Saison", glaubt Walter Knaller von der Admira. "Natürlich gehe ich davon aus, dass wir den Meister verteidigen", gab sich Neo-Salzburg-Coach Adi Hütter zuversichtlich.

Salzburgs großes Ziel: Champions League

Neben der Titelverteidigung wollen die "Bullen" in dieser Saison auch international für Furore sorgen. "Ein sehr, sehr großes Ziel ist auch der Einzug in die Gruppenphase der Champions League. Die Mannschaft ist für den nächsten Schritt bereit. Die Qualität der Mannschaft ist da. Mit ein bisschen Losglück und perfekten Spielen werden wir es auch schaffen", so Hütter.

Wiener Klubs im Rennen um Europa

Bei Rapid lautet das Saisonziel Erreichen eines internationalen Startplatzes. Außerdem wollen die Hütteldorfer "im Cup so weit wie möglich kommen, und wir wollen wieder in die Gruppenphase der Europa League", sagte Rapids Zoran Barisic. Ähnlich lauten die Ziele beim Stadtrivalen Austria. "Wir wollen eine internationale Startberechtigung ergattern. Und wenn zwei Champions-League-Startplätze ausgespielt werden und der eine wohl an Salzburg geht, dann wird der andere heiß umkämpft sein", meinte Gerald Baumgartner.

Der Coach der Violetten spielte auf die Fünfjahreswertung an. Bei entsprechenden internationalen Leistungen der österreichischen Klubs könnten in der kommenden Saison die beiden Erstplatzierten mit einer Teilnahme an der Qualifikation für die Champions League belohnt werden, statt wie zuletzt nur der Meister. In weiterer Folge gäbe es auch noch drei Startplätze in der Europa-League-Quali.

Darauf spekuliert auch Darko Milanic von Sturm Graz. "In dieser Saison geht es um einen Europacup-Platz mehr. Deshalb muss es einfach unser Ziel sein, dass wir uns für einen internationalen Bewerb qualifizieren", erklärte der Slowene.

Aufsteiger Altach will sich etablieren

Neu im Konzert der Großen ist SCR Altach. Zwar spielten die Aufsteiger in den vergangenen Jahren immer eine gute Rolle, Damir Canadi gibt sich aber zurückhaltend. "Mir ist es wichtig, dass wir mittelfristig denken, dass sich der Verein in der Bundesliga etabliert. Wir wollen in den ersten neun Runden einmal schauen, wie stark wir wirklich sind. Dann können wir die Liga auch besser einschätzen. Dann werden wir sehen, wo es hingeht", so der Wiener.

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