"Bundesweiter Lockdown rückt immer näher"

Corona-Teststraße im Schloss Neugebäude in Wien-Simmering
Corona-Teststraße im Schloss Neugebäude in Wien-SimmeringHANS PUNZ / APA / picturedesk.com
Norbert Hofer sieht einen weiteren Lockdown in ganz Österreich auf uns zukommen. Der FPÖ-Chef mahnt die Regierung: "Die Menschen können nicht mehr".

Heute wurden fast 4.000 Neuinfektionen gemeldet, Experten prognostizieren eine weitere Corona-Explosion noch vor Ostern. Im Osten wird deshalb über Ostern ein harter Lockdown verhängt. 

"Was im Osten Österreichs ab 1. April Realität ist, nämlich ein harter Lockdown, wird bei gleichbleibender Strategie der Bundesregierung unweigerlich und sehr rasch wieder auf das ganze Land zukommen", warnt FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer am Freitag. Er zweifelt stark an, dass der Großteil der Österreicher bis zum Sommer eine Grundimmunisierung durch die Impfungen erhalten haben wird. Dementsprechend sei "für Jahresmitte auch keine massive Entspannung zu erwarten".

Endlosschleife

"Die Bundesregierung darf den Menschen nicht länger falsche Hoffnungen machen", so Hofer weiter. Doch auch die Lockdown-Politik ist für ihn eine "Sackgasse": Österreich sei in einer Endlosschleife aus Hoffnung und Enttäuschung gefangen.

"Die Menschen können nicht mehr. Die andauernde Isolation und das Fehlen von sozialen Kontakten führt zu einer psychosozialen Krise und als Notwehr zu immer mehr Treffen im privaten Bereich. Und dort stecken sich Menschen weiterhin an."

Klare Regeln

Ein erneutes Zusperren bringe nicht mehr die erhofften Ergebnisse, führt der FPÖ-Obmann aus. Es müsse ein öffentliches Leben "unter klaren, strikten und praxisnahen Regeln" wieder ermöglichen. "Nur so können wir eine Trendumkehr schaffen, bei der wir die Menschen auch mitnehmen können."

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