Zu einem schweren Raub kam es am frühen Freitagabend in Klagenfurt. Wie die Pressestelle der Landespolizeidirektion Kärnten in einer Aussendung mitteilt, drohte ein 17-Jähriger gegen 17 Uhr zwei Männern mit einer Faustfeuerwaffe.
Der Jugendliche forderte von seinen Opfern, einem 19-jährigen Steirer und einem 25-jährigen Kärntner, in die Kellerabteile einer Wohnanlage in Klagenfurt zu gehen. Dort forderte der Verdächtige die beiden Opfer auf, alles, was sie mit sich hätten, auf den Boden zu legen.
Er nahm einen Rucksack samt Inhalt und Bargeld an sich. Der Wert der Beute steht bisher nicht fest. Nachdem die Opfer nach der Flucht des Verdächtigen kurz im Keller verblieben waren, suchten sie die Gegend nach ihm ab und konnten ihn auch stellen.
Gegen 18:00 Uhr wurde er von der Polizei festgenommen und nach der Einvernahme auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert. Die Schusswaffe stellte sich als Gasdruckpistole heraus und wurde sichergestellt.
Der Einsatzgrund für die Polizei war ursprünglich ein Raufhandel unter Jugendlichen, wobei sich bei den Erhebungen dazu der Raub als ursächlich herausstellte.