Bus angehalten? Rapid über den Ultras-Aufreger

Ein Statement der Rapid Ultras sorgte am Freitag für Aufregung. Nun schildert Rapids Mediendirektor den Spielerbus-Vorfall aus Sicht des Vereins.

Die Ultras Rapid wandten sich in einem langen Statement an die Rapid-Anhänger. Ziel des offenen Briefs, der am Freitag via Facebook verbreitet wurde, war ein Appell. Gemeinsam soll versucht werden, Rapid "über diese schreckliche Phase der Vereinsgeschichte drüberzuretten".

Bereits kurz danach gab es ein großes Medien-Echo. Grund dafür war aber ein anderer, äußerst brisanter Auszug des Statements. Die Ultras schilderten einen Vorfall im Anschluss an die blamable 0:3-Pleite in Ried.

Darin wurde beschrieben, wie die Fans auf der Rückfahrt nach Wien den Spielerbus von der Autobahn holten und den Spielern auf einem Lkw-Rastplatz die Leviten gelesen hätten. Auch die beiden Geschäftsführer Fredy Bickel und Christoph Peschek seien anschließend in Wien zur Rede gestellt worden.

So reagiert Rapids Mediendirektor

Inzwischen reagierte Rapids Mediendirektor Peter Klinglmüller. Er nahm im Gespräch mit der APA Stellung: "Die Fans waren aus verständlichen Gründen enttäuscht, deswegen wurde schon kurz nach dem Spiel eine Aussprache zwischen ihnen, der Mannschaft und dem Betreuerteam auf einem Autobahnparkplatz vereinbart."

Es soll sich also um eine ausgemachte Aktion gehandelt haben. Der Spielerbus wurde nicht, wie von den Ultras beschrieben, "von der Autobahn geholt". "Die Klubführung sieht das als akzeptables Mittel, wir sprechen gerne mit unseren Fans, die uns auch immer unterstützen", wird Klinglmüller zitiert.

(Heute Sport)

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