Bei "Elimination Chamber" in Chicago sorgte nicht nur das abgesprochene Geschehen im Ring für Aufregung. Nach einer Panne bei Wrestlerin Kiana James (28) gerät nun auch die Schaukampforganisation WWE selbst in die Kritik.
Im "Eliminierungsmatch", wo die Siegerin schon im Vorhinein feststand, gegen Tiffany Stratton verrutschte James’ Outfit, wodurch es live im TV zu einer ungewollten Enthüllung kam. Anders als sonst üblich wurde die Szene nicht sofort durch einen Kameraschnitt oder eine Schwarzblende entschärft, sodass der Moment mehrere Sekunden zu sehen war. Viele Fans reagierten empört sowohl aus Gründen des Jugendschutzes als auch aus Mitgefühl für die Wrestlerin.
In den sozialen Netzwerken häuften sich kritische Stimmen. "Wenn ich Kiana James wäre, wäre ich richtig sauer auf die WWE", schrieb ein User. Ein anderer kommentierte, dass die Kamera trotz der offensichtlichen Situation nicht weggeschwenkt habe. Auch wurde bemängelt, dass die Produktion anders als bei ähnlichen Vorfällen – keinen schwarzen Bildschirm eingeblendet habe, wodurch sich die Szene rasch im Internet verbreitete.
Das Match selbst wurde trotz der Unterbrechung regulär fortgesetzt. James wurde später von Raquel Rodriguez eliminiert. Den Sieg bei der Großveranstaltung sicherte sich schließlich Favoritin Rhea Ripley, die sich gegen Tiffany Stratton durchsetzte und nun bei WrestleMania auf Jade Cargill treffen wird. Die Ausgänge und jeweiligen "Skandale" sind im Wrestling schon im Vorhinein abgesprochen, dementsprechend ist es mehr Schaukampf als sportlicher Wettkampf.