Büskens bremst Euphorie: "Müssen uns der Realität st...

Bild: GEPA pictures

Vor dem Start der neuen Bundesliga-Saison bremsen Rapid-Kapitän Steffen Hofmann und sein Trainer Mike Büskens ein wenig die grün-weiße Euphorie. "Wir müssen uns schon auch der Realität stellen", meint der Coach. "So viele Stadien können wir gar nicht bauen, um mit Red Bull finanziell mitzuhalten", sagt der Kapitän, der rund vier Wochen mit einer Knieverletzung ausfallen wird.

Vor dem Start der neuen "Ich bin froh, dass ich noch immer für diesen Verein spielen darf. Mein Traum wäre es gewesen, dass das Stadion bereits vor ein paar Jahren gestanden wäre. Unsere Hoffnungen und Ziele sind klar. Aber so viele Stadien können wir gar nicht bauen, um finanziell mit Salzburg mitzuhalten. Der Druck von außen ist uns auch ganz klar. Wir wollen eine gute Saison spielen und dann ist sehr viel möglich", erklärte Hofmann bei der traditionellen Start-PK der Bundesliga.

"Wollen unbequem sein"

Auch Trainer Büskens tritt ein wenig auf die Euphoriebremse: "Es ist normal, dass man in einem Wettkampf immer gewinnen möchte. Die Sehnsucht unserer Fans ist groß, wir müssen uns aber auch der Realität stellen. Red Bull hat in den letzten Jahren dominiert, unsere Aufgabe muss es sein unbequem zu sein. Wenn uns Salzburg eine Chance gibt, dann wollen wir da sein. Das neue Stadion kann uns natürlich auch Energie geben."

"Wir haben viel Qualität verloren und versuchen nun diese Spieler zu ersetzen. Wir wollen natürlich talentierte Spieler einbauen, die dann über Rapid den nächsten Schritt in ihrer Karriere machen. Im Auftaktspiel gegen Ried müssen wir ruhig bleiben und im richtigen Moment zuschlagen", so Büskens weiter.

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