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Bussarde als Schutz für Tauben waren Aprilscherz

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:39

Zum Schutz der päpstlichen Tauben hat der Vatikan einen Wüstenbussard in Dienst genommen. Diese Meldung entzückte Mittwoch die Welt. Leider nur ein Aprilscherz einer Zeitung, wie sich wenig später herausstellte. Der furchtlose Greifvogel soll Krähen und Möwen in die Flucht treiben, die sich mehrfach an den weißen Tauben am Petersdom vergriffen hätten.

, die sich mehrfach an den weißen Tauben am Petersdom vergriffen hätten.

Ein Wüstenbussard zum Schutz der päpstlichen Tauben im Vatikan: Es war eine schöne Geschichte, die am Mittwoch von der Wochenzeitung "Credere" verbreitet wurde, doch ganz wahr war sie nicht. "Es handelt sich in Wirklichkeit um einen Aprilscherz, der von der Zeitung aufgegriffen wurde", sagte ein Vatikan-Sprecher am Mittwochabend der Nachrichtenagentur AFP.

Weiße Tauben spielen im Vatikan eine besondere Rolle. Mehrfach im Jahr werden sie als Symbole für den Frieden fliegen gelassen. Als am 26. Jänner zwei Friedenstauben von Kindern an einem Fenster über dem Petersplatz freigelassen wurden, wurden sie sofort von einer Krähe und einer Möwe angegriffen und getötet - zum Entsetzen vieler Gläubiger auf dem Platz.

Sylvia sollte Tauben beschützen

Wüstenbussard "Sylvia" mit einer Spannweite von bis zu 120 Zentimetern sollte potenzielle Taubenjäger künftig abschrecken, schrieb "Credere". Der Einsatz von Greifvögeln zur Abwehr unerwünschter anderer Vögel ist nicht neu: An Flughäfen und Fußballstadien machen sie Jagd auf ordinäre Tauben. Auch am Colosseum in Rom wurden sie auf lästige Tauben losgelassen.

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