BVB-Bombe! Metall-Stifte sollten die Spieler töten

Neue Details zum Anschlag auf den BVB-Bus: Die Bomben hatten militärische Zünder, die Bomben-Nägel (10 Zentimeter lang) sollten Spieler töten.

"Im Namen Allah's, des Gnädigen, des Barmherzigen", so beginnt das 15-zeilige Bekennerschreiben, das in dreifacher Ausführung kurz nach dem Anschlag auf den BVB-Teambus am Tatort gefunden wurde. Wie viel Glück die Dortmund-Spieler hatten, verdeutlichen neue Details zum Anschlag.

Zündung per Handy?

Die Täter gingen hochprofessionell vor: Die Bomben wurden außerhalb des Blickwinkels der Hotel-Überwachungskameras platziert. Drei Rohrbomben explodierten zeitgleich per Fernzündung, als der Mannschaftsbus vorbeifuhr. Die Bauart und Zündung der Rohrbomben setzt hohes technisches Know-how voraus. Experten gehen davon aus, dass die Täter sich in Sichtweite des Tatortes befanden. Die Zündung könnte per Handy erfolgt sein.

Eisenbolzen zehn Zentimeter lang

Die Detonationen zerfetzten die Hecken, in denen die Sprengsätze versteckt waren. Die Bomben waren mit kleinen Eisenbolzen gefüllt. Ihr Ziel: Die Spieler zu töten! Die Geschosse waren rund zehn Zentimeter lang und rund fünf Millimeter breit. Bei der Detonation flogen die Metallstücke über 100 Meter weit. Ein Metallstift hat sich in eine Kopfstütze innerhalb des Busses gebohrt. Er schlug knapp neben einem Spielerkopf ein. (mh)

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