Seit Anfang Juli ist die Verkehrslage rund um den Schwedenplatz wegen Bauarbeitenschon angespannt. Autofahrer, die Samstag dachten, sie hätten endlich freie Fahrt, nachdem sie es aus dem 2-spurigen Nadelöhr geschafft hatten, staunten nicht schlecht: Umweltaktivisten errichteten bei der Urania gleich das nächste Verkehrshindernis.
Demonstriert wurde unter dem Motto "Zerstörung beenden, Transformation gestalten". Verschiedene Künstler sorgten für musikalische Unterhaltung und die Kreuzung wurde zur Tanzfläche umfunktioniert. Auf Twitter betonte man, es ginge nicht darum, Autofahrer zu nerven.
Organisiert wurde die Demonstration von der Extinction Rebellion, die sich damit gegen den Bau einer Schnellstraße durch die Lobau einsetzt. Rund zwölf Stunden blockierten die Aktivisten nach eigenen Angaben die Kreuzung bei der Urania. Auch mit dabei: Das Wiener Cabrio-Beet von Künstler Christoph Schwarz.