Sport

Capello: "Wir spielen, um zu gewinnen"

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:49

Russlands Teamchef Fabio Capello blickt mit großer Zuversicht auf das EM-Qualifikationsspiel in Wien gegen die österreichische Nationalmannschaft. Einen Tag vor dem Kräftemessen gab sich der Italiener optimistisch, dass seine Elf am Samstag im Happel-Stadion ein positives Resultat erreichen werde.

Russlands Teamchef Fabio Capello blickt mit großer Zuversicht auf das EM-Qualifikationsspiel in Wien gegen die österreichische Nationalmannschaft (). Einen Tag vor dem Kräftemessen gab sich der Italiener optimistisch, dass seine Elf am Samstag im Happel-Stadion ein positives Resultat erreichen werde.

"Ich bin überzeugt, wir werden gut spielen. Meine Mannschaft wird sich von ihrer positiven Seite präsentieren und ein gutes Ergebnis einfahren", meinte der 68-Jährige und ergänzte: "Wir spielen, um zu gewinnen." Doch selbst bei einer Niederlage wäre für Russland noch nicht alles verloren. "Das Spiel am Samstag ist wichtig, aber es gibt auch danach noch genug Spiele, die wichtig sind", betonte Capello.

Für die ÖFB-Kicker gab es vom russischen Teamchef großes Lob: "Die Österreicher haben eine starke Mannschaft, ein gutes Kollektiv, das gut verteidigt und bei Kontern mit vielen Spielern nach vorne kommt. In den Spielen zuletzt hatten sie immer viele Torchancen."

Kein Kommentar zu ausstehenden Gehältern

Zum Ausfall von David Alaba meinte Capello: "Er ist ein wichtiger Spieler für Österreich. Leider ist er verletzt." Wortkarg zeigte sich der Italiener auch im Zusammenhang mit seinen angeblich schon seit fünf Monaten ausstehenden Gehaltszahlungen. "Ich denke nicht daran, sondern konzentriere mich nur aufs Spiel gegen Österreich", betonte Capello. Zuletzt verlor der Star-Betreuer seinen Co-Trainer Christian Panucci und Fitness-Coach Massimo Neri, deren Verträge vom russischen Verband nicht verlängert wurden.

Während Capello erklärte, sich akribisch auf das Samstag-Spiel vorbereitet zu haben, ist sein Kapitän Roman Schirokow über die ÖFB-Elf nicht wirklich informiert. "Ich kenne keinen einzigen österreichischen Spieler", meinte der Mittelfeldspieler, der vor seinem Nationalteam-Comeback nach mehrmonatiger Verletzungspause steht.

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