Capitals bauen im Play-off auf "echten Heimvorteil"

Am Freitag steigt Spiel eins in der Playoff-Serie zwischen den Vienna Capitals und RB Salzburg. Die Rivalität ist groß, Favoriten gibt es keinen.

Nicht nur im Fußball herrscht zwischen den Wiener Klubs und Red Bull eine große Rivalität. Auch im Eishockey gilt das Duell zwischen den Capitals und den Dosen-Cracks aus Salzburg als spezielles Duell. Im EBEL-Halbfinale kommt es genau zu diesem Kracher.

Am Freitag kreuzen die beiden erstmals in der Halbfinal-Serie die Klingen. "Favorit? Dieses Wort ist das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben steht. Ich weiß nicht, ob wir überhaupt irgendeinen Vorteil gegenüber Salzburg haben. Gegen gute Teams gibt's nie große Vorteile", warnt der Wiener Headcoach Dave Cameron vor den Bullen.

"Salzburg war vielleicht nicht so konstant, aber schaut euch an, was sie in der Champions Hockey League gemacht haben. Wir wissen, dass sie große Spiele bringen können", so der Kandadier.

Die Play-off-Reise mit den Capitals soll aber nicht im Semifinale enden: "Ich wusste, wie schön die Stadt ist. Und genau deswegen habe ich befürchtet, dass manche Spieler nur hier sind, um ihre Karriere schön ausklingen zu lassen - so, wie wenn sie auf Urlaub wären. Ich bin sicher kompetitiv und nicht zum Urlaub da."

Der Heimvorteil in der Erste-Bank-Halle in Kagran soll der Schlüssel zum Erfolg sein: "Im Gegensatz zu Kanada gibt es hier einen tatsächlichen Heimvorteil. Dort drüben sind alle Hallen gleich. Hier unterscheiden sich mal die Banden, mal das Glas, vielleicht springt der Puck anders. Das finde ich gut. Und die Fans sind außergewöhnlich. Es drückt Wertschätzung aus und bringt Hockey dahin zurück, wo es herkommt." (pip)

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