Caps-Boss zieht im "Heute"-Gespräch Saison-Bilanz

Weichenstellung! Nach dem Viertelfinal-Aus gegen Villach analysierte Capitals-Boss Hans Schmid die Saison. Im "Heute"- Interview spricht er Klartext:
Weichenstellung! Nach dem Viertelfinal-Aus gegen Villach analysierte Capitals-Boss die Saison. Im "Heute"- Interview spricht er Klartext:



Über die Schiedsrichter: "Es waren einige Entscheidungen gegen uns dabei, vor allem in engen Phasen, die fast schon dem Gegner peinlich waren. Die Tendenz war klar: Es geht gegen Wien. Warum? Vielleicht müssen wir unter dem Hauptstadt- Syndrom leiden. Nach dem Motto: Denen zeigen wir es. Ich werde mit dem Schiedsrichter-Chef reden. Es werden ja auch bei der Besetzung Fehler gemacht. Im Vorjahrs-Play-off gegen Fehervar war ein Referee dabei, der sieben Jahre bei den Ungarn spielte."

Über Ex-Coach Jim Boni: "Es hieß, unser Verhältnis war zerrüttet. Stimmt nicht. Es war in Ordnung. Wobei ich mich in sportliche Angelegenheiten wie immer nie eingemischt habe."
Über Salzburgs Ratushny: "Er ist Salzburg-Coach und Trainer des Nationalteams – generell eine unglückliche Situation. Was aber gar nicht geht: Im Spiel gegen die Capitals hat er unsere Cracks beschimpft. Wie soll er mit ihnen dann im Team zusammenarbeiten?"
Über die nächste Saison: "Alle Spieler wollen bei uns bleiben. Von einigen werden wir uns aber trennen. Das Budget wird gleich bleiben, die gute Nachwuchsarbeit fortgesetzt. In der Trainerfrage lassen wir uns Zeit – es kann ein Österreicher oder ein Ausländer sein."
Über den Titel 2017: "Wir werden es wieder versuchen. Ich bin nicht müde. Den Titel zu holen, wird aber immer schwerer."



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