Sport

Caps-Crack Lakos: "Das war mein bester Fight"

Vor seinem 700. EBEL-Match für Capitals blickt Phil Lakos zurück: Warum er Wien die Treue hält, sein Raubein-Image und seinen besten Faustkampf.
Heute Redaktion
13.09.2021, 22:21

Phil Lakos und die Vienna Capitals - der eine ist oder den anderen kaum noch vorstellbar. 14 Jahre lang steht der 37-Jährige für die Wiener bereits auf dem Eis seinen Mann, am Freitag feiert er im Duell mit Graz sein 700. Spiel für den amtierenden Meister.

"700 Spiele für die Caps – das ist natürlich eine Ehre, wenn du solange in der Mannschaft spielen kannst und darfst", erklärt der Verteidiger. "Man merkt aber auch gleichzeitig, dass man älter wird."

"Werde nicht nur als Raubein in Erinnerung bleiben"

Mit durchschnittlichen 2,3 Strafminuten pro Spiel gilt Lakos als das größte Raubein der Liga. Ein Image, dass er so gar nicht "genießt. Es hat immer zu meinem Spielstil dazugehört. Wenn man sich die letzten Jahre ansieht, wird aber auch deutlich, dass meine Strafminuten weniger werden. Deshalb werde ich sicher nicht nur als Raubein in Erinnerung bleiben."

Dank seiner aggressiven Spielweise hat sich Lakos aber eine Vielzahl an "Fights" auf dem Eis geliefert. Aber welcher war seiner Meinung nach der Beste? "Das ist wohl jener, von dem die meisten Leute noch heute reden - der Fight gegen Travis Hansen. Da haben wir uns beide nichts geschenkt und so K.o. geschlagen. Die Leute sehen sich diesen Fight noch immer gerne an."

An ein mögliches Karriereende nach dieser Saison will Lakos noch nicht denken: "Ich habe jetzt nicht vor aufzuhören, aber natürlich gehören da immer zwei dazu. Mir macht es Spaß, ich gebe gerne für die Caps alles auf uns abseits der Eisfläche." (red.)

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