Caps-Goalie vor KAC-Duell: "Schmerzen helfen mir!"

Eishockey-Leckerbissen in Kagran! Heute (19.15 Uhr) empfangen die spusu Vienna Capitals den KAC. Auf Goalie Ryan Zapolski wartet Schwerarbeit. Im ersten Saisonduell siegten die Caps zu Hause 3:2 nach Penalty-Schießen, auswärts setzte es eine 3:8-Pleite.
Wie ist es, ständig unter Beschuss zu stehen? „Ich bin die letzte Verteidigungslinie, dauernd unter Druck", erklärt der US-Crack „Heute". „Man wird oft getroffen, das kann besonders am Kopf weh tun. Aber an blaue Flecken bin ich gewöhnt. Der Schmerz hält mich konzentriert."

Ein weiterer Trick: „Ich spreche am Eis viel mit mir selber, zerlegte das Spiel in kleine Abschnitte." Die nötige Coolness hat der 33-Jährige nicht nur durch sechs Jahre in Finnland (drei Saisonen bei KHL-Klub Jokerit), sondern auch durch seine Olympia-Erfahrung. „2018 stand ich für das US-Team in Pyeongchang im Tor. Ich hätte nie damit gerechnet, dabei sein zu dürfen. Es war eine unglaubliche Erfahrung", strahlt der Goalie heute noch.

Der Wechsel nach Wien ist nicht schwer gefallen. „Es ist ganz anders als in Finnland. Ich liebe es, mit meiner Frau und dem Hund durch die Stadt zu spazieren."

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Und wie läuft der Goalie-Alltag bei den Caps? „Ich bin meistens der Erste in der Kabine und der letzte unter der Dusche", lacht Zapolski. Der Grund: „14 Stück Ausrüstung. Ich nehme mir etwa 15 Minuten Zeit zum Anziehen und Ausziehen." Nachsatz: „Wenn es sein muss, geht es auch schneller."

Das große Idol des 1,83-Meter-Keepers? „Marc-Andre Fleury. Nicht nur, weil er bei unserem Partnerklub Vegas Golden Knights spielt. Er ist einfach der Beste."

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