Casinos-Finanzchef Peter Sidlo nahm sich Urlaub

Nächster Akt im Fall des umstrittenen Finanzvorstandes der Casinos Austria. Peter Sidlo geht auf Urlaub – und aus der Schusslinie.
Der Fall des umstrittenen Finanzchef der Casinos Austria, Peter Sidlo, zieht immer weitere Kreise. Schon die Bestellung des ehemaligen Bezirksrats der FPÖ sorgte bei Kritikern für Unmut. Zuletzt wurde der Vorwurf laut, dass mit der Bestellung Sidlos zum Finanzchef mutmaßlich Vorteile für Casinos-Aktionär Novomatic einhergegangen seien. Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.

Erst am Mittwoch fand überraschend eine Razzia im Finanzministerium stattgefunden. Denn die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) leitete Ermittlungen gegen Ex-Staatssekretär Hubert Fuchs (FPÖ) ein.

Druck auf Beteiligte steigt



CommentCreated with Sketch.3 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Am Donnerstag dann der nächste Knalleffekt: Die Casinos Austria gaben bekannt, dass sich Sidlo nunmehr im Urlaub befinde. Sidlo will nun bis zum Ende der internen Ermittlungen aus der Schusslinie gehen. Von den Casinos selbst vernahm man am Donnerstag ungewohnte Töne.

Stand eine Abberufung Sidlo bis dato nicht zur Debatte, ist die heute verlautbarte Maßnahme als Schwenk zu werten. Zwar ist von einer solchen derzeit nicht die Rede. In der Präsidiumssitzung von Donnerstag sei man aber zur einhelligen Meinung gelangt, dass die aktuellen Ereignisse nicht länger ignoriert werden könnten, ließ Aufsichtsratsvorstand Walter Rothensteiner wissen. (mr)

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