Caterham schlittert in Insolvenz

Die finanziellen Probleme von Formel-1-Rennstall Caterham werden immer offensichtlicher. Jetzt musste das Tochterunternehmen, das die Autos zur Verfügung stellt, Insolvenz anmelden. Der Start beim nächsten Rennen in Austin (USA) wackelt.

Schon länger ist bekannt, dass Caterham um das finanzielle Überleben kämpft. Jetzt spitzt sich die Lage aber zu. Caterham Sports Limited (CSL) hat Insolvenz angemeldet. Dabei handelt es sich um ein Tochterunternehmen des Rennstalls, das die Autos designt und baut.

CSL soll mit bis zu 19 Millionen Euro bei Zulieferfirmen in der Kreide stehen. Vergangene Woche besuchte bereits der Gerichtsvollzieher das Werk. Es wurden ein Simulator, Lenkräder sowie ein Testauto aus dem Vorjahr beschlagnahmt. Die Fabrik wird von Sicherheitspersonal bewacht und darf nicht mehr betreten werden. Die Jobs von rund 200 Mitarbeitern stehen auf dem Spiel.

Sollte nicht bald eine Vereinbarung getroffen bzw. eine Geldquelle gefunden werden, könnte der Grand Prix der USA in Austin (2. November) ohne Caterham über die Bühne gehen. Formel-1-Boss Bernie Ecclestone schlug zuletzt vor, bei einem Wegfall mehrerer Teams .
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