Nach schweren Vorwürfen gegen Musiker Christopher Seiler reagiert jetzt die Justiz. Die Staatsanwaltschaft sieht nämlich genügend Anhaltspunkte, um ein Ermittlungsverfahren einzuleiten.
Ausgangspunkt ist ein Videodreh im Wiener Prater, bei dem mehrere Künstler zusammenkamen. Die Stimmung soll zunächst ausgelassen gewesen sein, doch der Tag endete laut "Kronen Zeitung" mit gravierenden Vorwürfen.
Eine Frau um die 30 erhebt schwere Anschuldigungen gegen den Musiker. Demnach soll er ihr nach dem Dreh eine Mitfahrgelegenheit angeboten haben - die Situation soll später eskaliert sein.
Während sich Seiler öffentlich zurückhält, äußerte er sich zuletzt auf Instagram mit den Worten: "Ich werde mich mit Fakten bei euch melden, sobald die Ermittlungen abgeschlossen sind". Zudem sprach er von "Berichterstattung der Sensation wegen".
Die Staatsanwaltschaft hat die Anzeige inzwischen geprüft und bewertet die Lage als "ernst". Deshalb wurde ein entsprechendes Verfahren gestartet. Im Zuge der Ermittlungen rücken laut "Krone" auch weitere Beteiligte des Drehs in den Fokus. Aussagen dazu sind jedoch rar.
Ein Manager aus dem Umfeld eines beteiligten Musikers erklärte zunächst, dass weder sein Künstler noch ein "Teammitglied" vor Ort gewesen seien, berichtet die "Kronen Zeitung".
Kurz darauf relativierte er diese Aussage und stellte klar, dass man lediglich beim "Tathergang" nicht dabei gewesen sei. Weitere Details sind derzeit nicht bekannt. Die Ermittlungen laufen.
Für Christopher Seiler gilt die Unschuldsvermutung.