Bereits am 11. Dezember 2025 führten Beamte des Zollamtes Kontrollen in einem Oberkärntner Betrieb durch, der CBD-Produkte (Cannabidiol) vertreibt. Grund war der Verdacht auf Verstöße gegen das Tabaksteuer- und Tabakmonopolgesetz.
Bei der Begutachtung und Wirkstoffgehaltsmessung wurden Cannabis- und Hanfprodukte gefunden, deren THC-Gehalt zum Teil weit über dem erlaubten Grenzwert lag. Damit fallen diese Produkte unter das Suchtmittelgesetz.
Rund zehn Kilo Cannabis-Blüten wurden sichergestellt und der Polizei für weitere Ermittlungen übergeben.
Ein 41-jähriger Mann und eine 38-jährige Frau stehen nun im Verdacht, gewerbsmäßig Suchtmittel angebaut und verkauft zu haben. Nach Abschluss der Ermittlungen werden die beiden bei der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt.