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Chanel-Tasche entkräftete Verdacht auf Scheinehe

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:50

Die britischen Einwanderungsbehörden glaubte an eine Scheinehe und stürmte in London eine Trauung. Doch als die Beamten die Chanel-Handtasche der Braut fanden, erkannten sie ihren Fehler.

Die britischen Einwanderungsbehörden glaubte an eine Scheinehe und stürmte letzte Woche in London eine Trauung. Doch als die Beamten die Chanel-Handtasche der Braut fanden, erkannten sie ihren Fehler.

Der Italiener Massimo Ciabattini und die Chinesin Miao Guo wollten sich gerade in einem Londoner Rathaus das Ja-Wort geben, als Grenzschutzpolizisten die Zeremonie stürmten und die Brautleute zur Vernehmung aus dem Saal zerrten. Der Grund: Die Beamten dachte, dass das Visum der Braut in Kürze abgelaufen wäre und sie nur deshalb den Bund der Ehe schließen wollte.

Chanel-Handtasche half Verliebten

Und das, obwohl es viele Hinweise auf eine reguläre Hochzeit gegeben hätte, so ein Mitarbeiter des Innenministeriums. Als Indiz wertete er das "extrem gute Aussehen" des Paares, dessen teure Kleidung und eben die Chanel-Handtasche. Bei tatsächlichen Scheinehen erschienen die falschen Brautleute häufig in schäbigen Anoraks.

Die Behörde hatte extra einen Journalisten bestellt, um eine Berichterstattung über eine erfolgreiche Aktion gegen die vermeintliche Scheinehe zu garantieren. Der Schuss ging allerdings nach hinten los.

Nach der unerfreulichen Störung sei die Zeremonie wieder aufgenommen und die Ehe schließlich erfolgreich geschlossen worden, teilte das Rathaus mit.

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