Rapid reist mit Blaulicht zu Slovan nach Bratislava

Am Donnerstag gastiert Rapid in der Europa-League-Quali bei Slovan Bratislava. Ein Risikospiel. Bei Grün-Weiß geht man auf Nummer sicher.
Mit einigem Bauchweh fährt Rapid am Mittwoch zum Europa-League-Quali-Spiel nach Bratislava (Donnerstag, 21.05 Uhr). Grund: Ein Teil der Slovan-Anhänger ist als gewaltbereit bekannt und mit dem rechtsradikalen Austria-Fanklub "Unsterblich" verbandelt. Die Hütteldorfer treffen im Vorfeld alle in der Macht des Vereins stehenden Vorkehrungen, um drohende Ausschreitungen (so gut es geht) zu vermeiden. "Heute" hakte nach.

– Hunderte Rapid-Fans werden per Bus-Konvoi direkt in den Auswärtsblock des Pasiecky-Stadions gebracht. Tickets für den neutralen Sektor dürfen nicht gekauft werden.

– Ab der slowakischen Grenze eskortiert die Polizei die grün-weißen Schlachtenbummler. Immer mit dabei: szenekundige Beamte.

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– Auch die Mannschaft (die jedoch nicht im Fokus der Slovan-Hooligans steht) wird rund um die Uhr bewacht, auch das Hotel ist geschützt.

Von privaten Fan-Reisen per Zug, Schiff oder Auto raten die slowakischen Behörden ab. Ebenso von grün-weißen Ansammlungen im Stadtzentrum von Bratislava.

Hofmann fällt aus

Zum Sportlichen: Nimmt Rapid die Hürde Slovan, wartet im Play-off der Sieger des Duells Hajduk Split gegen Steaua Bukarest. Bitter: Max Hofmann fällt mit einem Muskelfaserriss in der Wade mehrere Wochen aus.

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