Chemieunfall in Hörbranz – Salpetersäure ausgelaufen

Am Gelände des Landeskrankenhaus Salzburg hat sich am Montag, 29. Oktober 2018, ein Chemieunfall ereignet.
Am Gelände des Landeskrankenhaus Salzburg hat sich am Montag, 29. Oktober 2018, ein Chemieunfall ereignet.Bild: picturedesk.com
Die Einsatzkräfte rückten am Freitag nach einem Chemieunfall nach Hörbranz im Bezirk Bregenz aus. Die Umgebung wurde großräumig abgesperrt.

Ein Arbeiter einer Chemiefirma hat Freitagvormittag Salpetersäure in einen 1.000 Liter Kunststofftank gefüllt, wo sich unbemerkt noch eine unbekannte Restmenge der chemischen Substanz Polyol/Glykol befand. Dieser Tank wurde anschließend in einem Lagerraum abgestellt.

Durch das Vermischen der angeführten chemischen Substanzen wurden diese stark erhitzt und es entstanden Gase, wodurch der Kunststofftank gegen 15.00 Uhr beschädigt wurde und giftige Nitrose-Gase austraten, berichtet die Polizei Vorarlberg.

Unfallort für gesamten Verkehr gesperrt

Die verständigten Feuerwehren konnten diese Gase mittels Wasser binden und die chemische Substanzen mit Wasser verdünnen, sodass diese in weiterer Folge abgefüllt und entsorgt werden konnten. Der gesamte Einsatz dauerte bis um 18.40 Uhr.

Bei diesem Vorfall wurden keine Personen verletzt und auf dem Firmengelände befanden sich zum Unfallzeitpunkt keine Arbeiter mehr. Der Unfallort musste großräumig abgesperrt werden und die L190 war bis um 17.30 Uhr für den gesamten Fußgänger- und Fahrzeugverkehr gesperrt. 

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