Machtkampf

China stoppt Meta-Übernahme von KI-Agent Manus

China untersagt Meta die Übernahme des KI-Agenten Manus und setzt damit ein Zeichen im globalen Technologiewettstreit mit den USA.
Digital  Heute
27.04.2026, 18:08
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China hat den Kauf des KI-Agenten Manus durch die Facebook-Mutter Meta gestoppt. Die staatliche Kommission für Wirtschaftsplanung in China hat am Montag erklärt, dass sie "ausländische Investitionen in den Erwerb des Manus-Projekts untersagen" wird und "die beteiligten Parteien auffordern, die Übernahme zu stornieren".

Meta hat die Behörde dabei nicht namentlich genannt. Der US-Konzern betonte auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP, dass die "Transaktion voll und ganz dem geltenden Recht entsprach".

Meta hatte im Dezember 2025 bekanntgegeben, dass eine Einigung zum Kauf des KI-Agenten erzielt wurde. Über die finanziellen Details des Geschäfts wurde nichts verraten. Laut Analysten von Bloomberg Intelligence könnte der Deal aber mehr als zwei Milliarden Dollar wert sein.

Schon davor hatten Experten gewarnt, dass so ein Geschäft wegen des harten technologischen Wettstreits zwischen China und den USA bei den Behörden auf Widerstand stoßen könnte. Im März hat die Zeitung "Financial Times" berichtet, dass China laut drei gut informierten Quellen zwei Mitgründern von Manus die Ausreise aus dem Land verboten hat.

Manus wurde vom Startup Butterfly Effect entwickelt, das ursprünglich in China gegründet wurde, aber jetzt seinen Sitz in Singapur hat. Der KI-Agent kann laut eigener Website zum Beispiel Lebensläufe prüfen und zusammenfassen oder eine Website zur Aktienanalyse erstellen.

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