Populäre Serien, in denen Menschen Zeitreisen möglich sind, sollen laut Medienberichten aus Chinas TV-Programm verschwinden. Grund ist offenbar der Selbstmord einer Zwölfjährigen, die auf diese Weise zurückreisen wollte in die Quing-Dynastie.
In westlichen TV-Serien setzt der verrückte Wissenschafter eine Zeitmaschine ein, um die Reise anzutreten durch Raum und Zeit. In chinesischen Serien jedoch steht Medienberichten zufolge oftmals der Tod am Beginn der Fahrt zurück in der Weltgeschichte.
Mit dramatischen Folgen: Ein zwölfjähriges Mädchen aus der Provinz Fujian soll sich das Leben genommen haben, um - ganz wie in seiner Lieblingsserie - den Herrscher der Quing-Dynastie zu treffen.
Landesweit werden zumindest zwei Selbstmorde von Schülern in Zusammenhang mit den Zeitreise-Serien gebracht, berichtet die Zeitung China Daily.
Die Regierung in Peking soll nun systematisch versuchen, die "gefährlichen" Formate von den TV-Schirmen zu verbannen. Vorgeschickt wird dazu offenbar der in China bekannte Komiker Huang Huang. Laut China Daily zog er Zeitreise-Serien in einem Bühnen-Sketch durch den Kakao.