"Wir gehen die Mission 33 heuer richtig an", meinte Michael Krammer zu Saisonbeginn. 26 Runden und zehn Pleiten später kommt die Ansage wie ein Bummerang zurück.
"Wir gehen die Mission 33 heuer richtig an", meinte Michael Krammer zu Saisonbeginn. 26 Runden und zehn Pleiten später kommt die Ansage wie ein Bummerang zurück.
Denn: Längst wird gescherzt, ob der Rapid-Boss den Titel oder eher die eroberten Punkte gemeint hat. Kein April-Scherz: Dieses "Ziel" kann Grün-Weiß am Samstag erreichen – am Beginn der "Woche der Wahrheit"! Liga-Auswärtsspiele gegen St. Pölten (Sa.) und Ried (8.4.) stehen an, dazwischen steigt das Cup-Viertelfinale – ebenfalls in St. Pölten (5.4.).
"Keine einfache Situation", sagt Defensiv-Ass Dibon zu "Heute". "Wir müssen da drüberstehen, das Ruder herumreißen." In der Länderspielpause wurde so gut es ging an Schwächen gearbeitet. Das Problem: "Viele Teamspieler haben gefehlt, dazu die Verletzten. Daher war es nahezu unmöglich, an konkreten Dingen zu feilen", erklärt Dibon.
Trotz allem muss der erste Sieg 2017 her. Für Coach Damir Canadi, der bei einem desaströsen Schnitt von 0,8 (!) Punkten pro Liga-Spiel liegt, wäre es sogar der erste Liga-"Dreier" in der Fremde. Für Rapid spricht: St. Pölten ist das schwächste Heimteam der Bundesliga.