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Coach Frank De Boer: "Es wirkte, als wäre Rapid in d...

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:49

Ajax Amsterdam hat es beim Champions League-Qualifkations-Hinspiel gegen Rapid Wien verabsäumt den Sack bereits in der zweiten Hälfte zuzumachen. Demensprechende frustriert waren Trainer und Spieler nach der heldenhaften grün-weißen Aufholjagd zum 2:2 in Unterzahl. Ajax-Trainer Frank De Boer meinte nach der Partie: "Es wirkte, als wäre Rapid in der Überzahl!"

. Ajax-Trainer Frank De Boer meinte nach der Partie: "Es wirkte, als wäre Rapid in der Überzahl!"

"Rapid hat gut begonnen, aber wir haben nach zehn Minuten dann das Heft in die Hand genommen. Wir haben viele Chancen kreiert und Rapid hätte nach der ersten Halbzeit schon 0:3 oder 0:4 zurück sein können", so Ajax-Trainer Frank de Boer kurz nach dem Spiel.

Für den Niederländer war die zweite Hälfte seiner Mannschaft völlig unerklärlich: "Nach der Pause haben wir gleich eine auf die Nase bekommen. Danach wirkte es so als würde Rapid mit elf Mann gegen zehn von uns spielen. Es ist schade, dass ich jetzt hier sitzen muss, um über ein 2:2 zu reden, aber das ist auch ein Kompliment an Rapid. Wir können jetzt 0:0 oder 1:1 spielen und wären durch. Wir haben zwar die bessere Ausgangslage und sind Favorit, aber wir sind noch nicht am sicheren Ufer", analysierte De Boer die Ausgangslage für sein Team im Rückspiel.

Goalie Cillessen mit Kampfansage

Auch seine Spieler waren nach dem Spiel etwas durch den Wind. Vor allem Tormann Jasper Cillessen ließ mit einer Kampfansage aufhorchen: "Wir hätten das dritte Tor machen müssen und die zweite Halbzeit war einfach nicht gut von uns. Obwohl Rapid vor ihren tollen Fans gespielt hat, hätten wir unser Spiel einfach durchziehen müssen. Wenn wir das 3:0 machen, hätte Rapid nicht mal nach Amsterdam kommen müssen. Es hätte auch noch viel höher ausfallen können. Wenn wir spielen, wie in der ersten Halbzeit, dann steigen wir locker auf!"

Innenverteidiger Joel Veltman betrachtete die Partie ein wenig sachlicher: "Wenn uns vor dem Spiel einer gesagt hätte, dass es 2:2 ausgeht, hätten wir das sofort unterschrieben. Wir haben leider ein 2:0 aus der Hand gegeben. Die Chancen sind jetzt auf dem Papier für uns besser, aber man kann nie wissen, was im Rückspiel passiert. Wir haben in der Pause gesagt, dass wir aufpassen müssen, dass Rapid uns kein schnelles Tor macht, aber genau das ist dann passiert. Sie haben Hoffnung geschöpft, den Rest haben alle im Stadion gesehen. Für das Rückspiel glaube ich, dass die Chancen 60:40 für uns stehen, wir erwarten uns aber ein ähnlich schweres Spiel, wie hier in Wien."

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