Vor vier Jahren scheiterte Marokko denkbar knapp im Halbfinale der WM in Katar, belegte schließlich den starken vierten Platz. Und zählt auch bei der Mega-Weltmeisterschaft in den USA, in Kanada und Mexiko zu den Geheimfavoriten. In einer Gruppe mit Brasilien, Haiti und Schottland ist der Aufstieg für die Nordafrikaner jedenfalls greifbar.
Dies muss aber ohne Trainer Regragui gelingen. Der 50-jährige Coach erklärte bei einem Medienauftritt überraschend seinen Abschied mit sofortiger Wirkung. "Die Mannschaft braucht ein neues Gesicht, neue Energie und eine neue Perspektive mit einem neuen Trainer. Ich denke, die Mannschaft braucht vor der WM neuen Schwung, eine neue Vision, um weiterzukommen", sagte der scheidende Trainer. Regragui legte jedenfalls sofort sein Amt nieder, der Verband hatte zunächst noch versucht, ihn vom Bleiben zu überzeugen.
Die Trennung zeichnete sich aber bereits ab. Deshalb konnte Marokkos Fußballverband auch bereits den Nachfolger präsentieren: Mohamed Ouahbi, der zuletzt die U23 des Landes betreute. Letztes Jahr hatte er Marokkos U20-Team zum Weltmeistertitel geführt.
Regragui übernahm im August 2022 die marokkanische Nationalmannschaft, zeigte bei der WM vor vier Jahren auf. Das Finale des Afrika-Cups ging zuletzt auf dramatische Art und Weise gegen den Senegal verloren.