Für ÖFB-Teamspieler Maximilian Wöber läuft die Saison alles andere als nach Plan. Der Innenverteidiger, der von Leeds United an Bremen verliehen ist, kam bisher nur einmal zum Einsatz bei Werder.
Kurz nach seinem Wechsel zog sich der 28-Jährige einen schweren Muskelbündelriss zu. Das geplante Comeback im neuen Jahr platzte jedoch, weil er sich in einem Testspiel im Jänner erneut verletzte.
Wie Wöber im Podcast "1x1Sport Fußballtrainer" erklärte, entwickelte sich die Blessur komplizierter als gedacht. "Am Anfang hieß es, es wäre eine kleine Zerrung. Dann ist es ein Faserriss geworden und schließlich ein Faserriss mit Sehnenbeteiligung."
Die Reha verlief ebenfalls nicht ganz nach Plan. Deshalb flog der frühere Rapid- und Salzburg-Profi sogar nach London, um sich bei einem Spezialisten eine zweite Meinung einzuholen.
Der Verteidiger ist zwar optimistisch, ein genaues Comeback-Datum gibt es aber nicht. "Ich bin nicht weit weg vom Platz, aber ich komme noch nicht richtig schmerzfrei ins Laufen und Fußballspielen", erklärte Wöber.
Er hoffe, in etwa zwei Wochen wieder ins Training einsteigen zu können. Werder-Coach Daniel Thioune mahnt derweil zur Geduld. Eine genaue Prognose sei derzeit nicht möglich.
Fix ist: Für die ÖFB-Länderspiele gegen Ghana und Südkorea Ende März ist Wöber bei Teamchef Ralf Rangnick kein Thema.
Danach möchte er Bremen, das voll im Abstiegskampf steckt, helfen: "Hoffentlich habe ich nach der Länderspielpause zumindest noch fünf oder sechs Spiele, in denen ich alles für den Verein geben kann", sagt er.