FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke hat dem deutschen Tortechnik-Unternehmen GoalControl praktisch den Zuschlag für die Fußball-WM 2014 in Brasilien gegeben. "Wenn ein System funktioniert, warum sollte man es dann ändern?" sagte Valcke am Montag in Rio de Janeiro.
FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke hat dem deutschen Tortechnik-Unternehmen GoalControl praktisch den Zuschlag für die Fußball-WM 2014 in Brasilien gegeben. "Wenn ein System funktioniert, warum sollte man es dann ändern?" sagte Valcke am Montag in Rio de Janeiro.
Auch Top-Schiedsrichter Howard Webb sprach sich für eine Nutzung der beim eingesetzten Torlinientechnik im kommenden Sommer aus. "Das System von GoalControl ist zuverlässig. Wir haben großes Vertrauen in das System. Uns wird die Entscheidung nicht abgenommen, aber wir bekommen Gewissheit", sagte der Engländer.
Die FIFA hatte GoalControl im April überraschend den Zuschlag für die Ausrüstung der sechs Stadien beim Confed Cup gegeben - gegen ökonomisch potente Konkurrenz. Erstmals wurde bei einem großen FIFA-Turnier eine entsprechende Technik benutzt. Auch ohne Ernstfall bei den 68 erzielten Toren sei die Einführung ein Erfolg gewesen, betonten Valcke und Webb.
Kameras bleiben in den Stadien
Die Kosten für den Confed Cup beliefen sich laut Valcke auf 2,1 Millionen Euro. Die installierten Kameras sollen nach der WM in den zwölf Stadien verbleiben. Hilfreich war der Einsatz immerhin bei der Ermittlung des Torschützen zum 1:0 für Italien im Spiel um Platz drei gegen Uruguay (3:2 i.E.). Erst nach Auswertung der Computerergebnisse stand fest, dass Davide Astori den Ball endgültig ins Netz befördert hatte.
Bereist am Freitag hatte sich FIFA-Präsident Joseph Blatter lobend geäußert. "Die Goalline-Technology hat gut gearbeitet. Die Schiedsrichter waren glücklich, alles war am richtigen Platz."