Corona-App erhält diese Woche neue Funktionen

Die "Stopp Corona"-App des Roten Kreuzes soll diese Woche um neue Funktionen erweitert werden. Die App soll freiwillig bleiben, sorgt aber weiter für Kritik.

Die "Stopp Corona"-App des Roten Kreuzes, mit deren Hilfe die Verbreitung des Virus eingedämmt werden soll, wird am Donnerstag erweitert. Die Benützung der App soll aber freiwillig bleiben. Das erklärte am Sonntag auch Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP), nachdem er sich kurz zuvor noch für eine verpflichtende Nutzung ausgesprochen hatte.

Für jene zwei Millionen Österreicher, die kein Smartphone besitzen, ist laut Bundeskanzler Sebastian Kurz geplant, einen Chip-Schlüsselanhänger mit denselben Funktionen zu entwickeln.

Mit Hilfe der Corona-App nimmt ein Smartphone Kontakt mit anderen Handys auf. Künftig werden diese Kontakte automatisch gespeichert, müssen also nicht mehr wie bisher händisch eingegeben werden. Sobald jemand, der die App besitzt, Corona Symptome meldet, werden alle Menschen, mit denen er Kontakt hatte, anonymisiert verständigt. Unter Wahrung des Datenschutzes, versichert das Rote Kreuz.

Doch der Überwachungs-Charakter der App sorgt auch für heftige Kritik. Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker etwa lädt "sie sicher nicht herunter", erklärte er im "Krone"-Interview.

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