Corona? "Fühlt sich an, wie vom Zug überfahren"

Mit Torhüter Pepe Reina ist auch einer von Spaniens Fußball-Weltmeistern an Covid-19 erkrankt. Der 37-Jährige beschreibt, wie es ihm dabei geht und wer für ihn jetzt die wahren Helden sind.
"Es fühlte sich an, als wäre ich von einem Lastwagen oder Zug überfahren worden." Mit diesem drastischen Statement beschreibt Spaniens Weltmeister-Torhüter von 2010 Pepe Reina in der englischen Zeitung "Sun" seine Covid-19-Erkrankung.

Der 37-Jährige wurde zwar nicht auf das "verdammte Virus" getestet, anhand seiner Symptome stellten ihm die Ärzte aber auch ohne Test einen positiven Bescheid aus. "Ich hatte Fieber, Husten, konnte nicht gut atmen", beschreibt er seinen Krankheitsverlauf. "Es waren zwei, drei echt schwierige Tage."

Aber Reina weiß, dass er als sehr gut verdienender Profikicker, aktuell steht er beim Premier-League-Klub Aston Villa unter Vertrag, in einer privilegierten Position ist. "Ich habe ein großes Haus mit Garten. Leute, die mit zwei, drei Kinder auf 70 Quadratmetern leben, die sind alle Helden."

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Was er von Englands Premierminister Boris Johnson nicht behaupten kann. Dass dieser angesichts der Coronavirus-Pandemie erst spät harte Maßnahmen wie eine Ausgangssperre beschlossen hat, ärgert Reina. "Ich bin mir ziemlich sicher, dass es zu spät war. Aber immerhin hat er sie getroffen."



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