Corona-Notstand! Wiener Puff führt Omikron-Sexzeiten ein

Durch die neuen Omikron-Regeln ist auch in den Bordells der Lack ab. Der Wiener "Funpalast" stemmt sich jetzt mit neuen Sexzeiten gegen das Minus.

Am Höhepunkt der Omikron-Welle kämpft man im Rotlicht gegen rote Zahlen. Laufhaus-Manager Peter Laskaris ist verzweifelt: "Corona ist ein Wahnsinn, da mutiert selbst das Nachtgeschäft zum Tagesbiz. Alleine die 22-Uhr-Sperrstunde frisst uns 50 Prozent vom Umsatz, dann noch die 20 Prozent normale Jänner-Depression und du bist bei einem Minus von 70 Prozent. Das ist kein Geschäft, vielmehr Liebhaberei!"

Puff-Impfung gestartet – so lief der erste Stich

Im größten Bordell des Landes gibt man sich aber nicht so leicht geschlagen und bläst mit neuen Öffnungszeiten zum Angriff. Fortan stehen "Frühkommern" die Türen schon ab 11 Uhr offen. "Nutze den Tag und komme jetzt bitte einfach ein wenig früher als früher, denn das ist besser als gar nicht zu kommen", so der Saunaclub. Das gilt selbstverständlich auch für die Corona-Spritze. Denn seit dem 1. November kann man(n) sich im Saunaclub "Funpalast" in Wien-Liesing gegen Covid-19 impfen lassen – "Heute" berichtete Anfang Oktober über das spezielle Angebot inklusive Puff-Gutschein als Goodie. Mittlerweile haben sich bereits mehr als 500 Personen im Puff pieksen lassen. Auch für den Stich vor dem Stich gilt das Motto: "Der Zeitpunkt wird niemals genau richtig sein."

Video: Prostituierte halten sich in der Kraftkammer fit

Frauen-Knappheit wegen Baby-Boom

Dem Saunaclub-Manager macht neben der Sperrstunde und dem Stimmungstief aber auch ein Baby-Boom zu schaffen. Da die Prostituierten im Lockdown nicht arbeiten konnten, intensivierten sich laut Laskaris die Liebesbeziehungen. "Viele haben diesen 'toten Zeitraum' dann genutzt und sind schwanger geworden", erzählt er im Gespräch mit "Heute".

Baby-Boom in Wiener Puff: "Frauen werden alle schwanger"

Im Puff herrschte zuletzt ein wenig Frauen-Knappheit. "Zehn Sex-Arbeiterinnen sind schwanger geworden und daran ist größtenteils der Lockdown schuld", erklärt Laufhaus-Manager Peter Laskaris. Trotz der niedrigen Besucherzahlen vergeht ihm nicht der Humor: "Jetzt kommen sie bei uns mit ihren Babys vorbei. Wir haben schon mehr Babys als Gäste im Haus." Durch Neuerwerbungen sorgte er jetzt aber wieder für einen Damenüberschuss. Somit ist der Normalbetrieb im "Funpalast" wieder gesichert – vormittags stehen ab sofort 30 Liebesdienerinnen zur Verfügung.

Lockdown-Angst

Der steile Anstieg der Infektionszahlen aufgrund der Omikron-Variante gibt dem selbsternannten "Puff Daddy" derzeit wenig Grund zur Hoffnung. "Ein neuer Lockdown ist leider nicht auszuschließen", seufzt Laskaris. Gleichzeitig streut er Optimismus: "Selbst aus schlechten Aussichten lassen sich so immer noch gute Einsichten gewinnen und Wege entstehen nur dadurch, dass man sie geht und ihr jetzt einfach früher in den Saunaclub Funpalast kommt."

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