Corona-Regeln gelten auch bei Matura im Herbst

Matura im Turnsaal
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Bislang war nicht klar, ob die Sonderregelungen, die im Zuge der Matura zur Anwendung kamen, auch beim Antritt im Herbst Anwendung finden. 

Die Coronavirus-Pandemie machte spezielle Regeln für Reifeprüfungen in Österreich notwendig. So entfielen etwa die mündlichen Prüfungen, wurde die Zahl der Klausuren von vier auf drei herab gesetzt und setzte sich die Maturanote zur Hälfte aus der Jahres- sowie der Klausurnote zusammen.

Die betreffende Covid-19-Verordnung von Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) sah ursprünglich vor, dass diese Sonderregeln nur für den Haupttermin im Mai gelten. Doch wie der "Standard" berichtet, werden sie auch für die Herbsttermine gelten. Diese sind der 16. September bzw. der 8. Oktober. 

4.000 Maturanten betroffen 

Diese Nachricht betrifft rund 4.000 Schülerinnen und Schüler, die beim ersten Termin durchgefallen sind oder diesen nicht wahrnehmen konnten, etwa, weil sie das vergangene Schuljahr nicht positiv abschlossen konnten. Außerdem galten die Herbsttermine als Ausweichtermin für jene Maturanten, die zur Risikogruppe gezählt werden oder Kontakt zu dieser hatten. 

Faßmann selbst rechtfertigt die Beibehaltung der Sonderregeln mit dem Wunsch nach Fairness. Auf diese Weise berücksichtige man auch weiterhin die "psychische Ausnahmesituation in diesem Jahr", so der Minister. Besonders die Mathe-Matura machte heuer vielen Schülern zu schaffen. Rund ein Fünftel bestand sie nicht. 

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