Corona-Wende am Sonntag mit 1.675 neuen Infektionen

Schwer kranke Coronapatienten auf einer Intensivstation. Die Belagszahlen bereiten weiter Sorgen.
Schwer kranke Coronapatienten auf einer Intensivstation. Die Belagszahlen bereiten weiter Sorgen.DANIEL MIHAILESCU / AFP / picturedesk.com
Die Behörden melden am Sonntag 1.675 Corona-Neuinfektionen innerhalb der jüngsten 24 Stunden. Die plötzliche Wende: Hunderte Fälle weniger!

Die Corona-Situation in Österreich zeigt weiter langsam, aber stetig steigende Corona-Infektionen: 1.404 neue Corona-Fälle am Montag, 1.285 am Dienstag, 2.693 am Mittwoch, 1.965 am Donnerstag und 1.878 am Freitag sowie 1.868 am Samstag  – dramatisch bleibt auch die Belagszahl auf Normal- und Intensivstationen, obwohl zuletzt ein leichter Rückgang von Corona-Patienten in den Spitälern spürbar war. Dennoch sind weiter über 800 Menschen in Krankenhaus-Behandlung.

Am Sonntag melden die Ministerien 1.675 Corona-Neuinfektionen in den jüngsten 24 Stunden, am Sonntag vor einer Woche waren es noch 2.445 neue Fälle. Bedeutet: Im Wochenvergleich sanken die täglichen Neuinfektionen nun gleich um fast 800 Fälle, dazu kommen nun sechs neue Todesfälle. In den Spitälern zeigen sich weniger Patienten auf Normalstationen (610, -6), jedoch wieder mehr auf den Intensivstationen (224, +5). 

Neuinfektionen in den Bundesländern

Burgenland: 48
Kärnten: 101
Niederösterreich: 276
Oberösterreich: 360
Salzburg: 111
Steiermark: 290
Tirol: 96
Vorarlberg: 27
Wien: 366

Bisher gab es in Österreich 761.218 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (10. Oktober, 9:30 Uhr) sind österreichweit 11.096 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 730.020 wieder genesen. Derzeit befinden sich 825 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung. Davon werden 224 auf Intensivstationen betreut.

Das sind die Corona-Hotspots in Österreich

Spitzenreiter unter den Bundesländern ist nach wie vor Oberösterreich mit einer 7-Tagesinzidenz von 204,1. Dahinter "streiten" sich Salzburg (160,3) und Wien (153,9) um den zweiten Platz. Auf Bezirksebene bleibt Braunau am Inn weiterhin das Sorgenkind der Nation. Laut Daten der AGES liegt die 7-Tagesinzidenz hier bei 321,2. In der vergangenen Woche wurden 342 neue Fälle registriert.

Auf Platz zwei liegt Kirchdorf an der Krems mit einer 7-Tagesinzidenz von 279,9. Hier wurden 160 Neuinfektionen bekannt. Scheibbs liegt mit einer Inzidenz von 267 auf Platz drei. Laut AGES sind die zehn Bezirke mit der höchsten 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner folgende: Braunau am Inn (Oberösterreich): 321,2, Kirchdorf an der Krems (Niederösterreich): 279,9, Scheibbs (Niederösterreich): 267,0, Steyr-Land (Oberösterreich): 256,0, Linz-Land (Oberösterreich): 252,0, Steyr-Stadt (Oberösterreich): 239,8, Linz-Stadt (Oberösterreich): 239,7, Salzburg-Umgebung (Salzburg): 234,1, Wels-Land (Oberösterreich): 228,0, Ried im Innkreis (Oberösterreich): 215,0 und Liezen (Steiermark): 214,8.

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