684 neue Corona-Fälle und drei Tote seit Donnerstag

Bei der COVID-19-Teststraße beim Happel-Stadion werden Tausende Gurgeltests durchgeführt.
Bei der COVID-19-Teststraße beim Happel-Stadion werden Tausende Gurgeltests durchgeführt.Sabine Hertel
Die Kurve stabilisiert sich: Am Freitag werden 150 neue Fälle weniger als noch am Tag zuvor vermeldet.

In den vergangenen 24 Stunden wurden laut "Heute"-Informationen in Österreich 684 Corona-Neuinfektionen vermeldet, das sind etwa 150 Fälle weniger als im voherigen Zeitraum. Fast die Hälfte davon entfällt auf die Bundeshauptstadt: 309 neue Fälle wurden in Wien verzeichnet. Zur Eindämmung des Virus wurde nun auf der Donauinsel eine zweite Corona-Teststraße eröffnet – mehr dazu hier.

Wie berichtet wurden am Donnerstag durch die Ampel-Kommission zehn Bezirke in Österreich auf Orange hochgestuft, acht davon in Niederösterreich. Hier herrscht laut Einschätzung der Experten also ein "hohes Risiko". Seither wurden in Niederösterreich 136 neue Fälle gemeldet.

Alle Zahlen:

➤ Burgenland: 8

➤ Kärnten: 22

➤ Niederösterreich: 136

➤ Oberösterreich: 52

➤ Salzburg: 15

➤ Steiermark: 39

➤ Tirol: 62

➤ Vorarlberg: 41

➤ Wien: 309

3 Menschen sind seit Donnerstag im Zusammenhang mit dem Coronavirus ums Leben gekommen. Mit heutigem Stand (25. September 2020, 09:30 Uhr) sind österreichweit 786 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 32.301 sind wieder genesen. Derzeit befinden sich 411 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 78 der Erkrankten auf Intensivstationen.

Warum die Zahlen vom Dashboard divergieren können

Das Dashboard des Gesundheitsministeriums ist ein dynamisches System und bezieht seine Daten aus dem Epidemiologischen Melderegister (EMS). Das EMS ist das offizielle Register, in welches von den Bezirksbehörden sowie von Labors eingetragen wird. Insbesondere morgens kann es hier laut Angaben des Innenministeriums zu Verzögerungen bei den Eintragungen kommen.

Im Innenministerium werden die Zahlen hingegen im Rahmen der Koordination des Staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagements im Einsatz- und Koordinationscenter (EKC) über eine Videokonferenz erhoben. Diese Zahlen können Fälle enthalten, die im EMS noch nicht erfasst sind.

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