Coronavirus: Saisonstart der Formel 1 erst im Mai?

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Der Grand Prix von China ist bereits abgesagt. Nun könnten drei weitere Rennen vorerst gestrichen werden. Gut möglich, dass der Saisonauftakt erst im Mai erfolgt.

Der für 19. April angesetzte Grand Prix von China wurde aufgrund des grassierenden Coronavirus bereits abgesagt. Drei weitere Rennen könnten folgen. Im Rahmen der Testfahrten in Barcelona wird jedenfalls heiß spekuliert.

Hinter der Premiere des Grand Prix von Vietnam, die am 5. April in Hanoi geplant ist, steht schon länger ein Fragezeichen. Die Situation in Vietnam ist weiterhin angespannt. Der Badminton-Weltverband hatte erst ein für Ende März geplantes Turnier in Hanoi abgesagt.

Dazu kommen Sicherheitsbedenken der Regierung. Vietnam überlegt ein Einreiseverbot für Italiener und Italienerinnen. Das würde vor allem die Rennställe Ferrari und Alpha Tauri sowie Reifenhersteller Pirelli treffen. An ein Rennen ist unter diesen Umständen nicht zu denken. Fix ist aber noch nichts.

Ähnliche Maßnahmen überlegt auch Bahrein, wo am 22. März der zweite WM-Lauf steigen soll. Die Insel im Persischen Golf möchte Reisende, die über Dubai oder Singapur kommen, nicht ins Land lassen. Dies sind allerdings die üblichen Routen der Teams auf der Rückreise von Australien.

Doch selbst der traditionelle Saisonauftakt in Melbourne steht auf wackeligen Beinen. Der Staat Victoria, in dem Melbourne liegt, möchte dem Formel-1-Tross die Einreise verbieten. Auch hier geht es um Herkunftsländer der Reisenden oder die Umsteige-Flughäfen.

Deshalb wird bei den Tests bereits über Notfall-Szenarien gesprochen. "Gut möglich, dass das Renn-Comeback in Zandvoort am 3. Mai bei uns auch der Saisonauftakt ist", sagte Max Verstappens Vater Jos zum Blick.

Die Zeit drängt jedenfalls. In zwei Wochen müssten die Teams nach Australien aufbrechen.

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